Nationalrat

Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag

© oövp frauen/wakolbinger

Aktueller Newsletter

13. Oktober 2017

Primärversorgung als positives Zusatzangebot

"Das gestern beschlossene Primärversorgungsgesetz wird dazu beitragen, die medizinische Versorgung in Ergänzung zum Hausarztmodell sicherzustellen" so Abg.z.NR Claudia Durchschlag. Die neuen Primärversorgungszentren-oder Netzwerke werden durch lange Öffnungszeiten einerseits und die Mitarbeit von Angehörigen der verschiedensten Gesundheitsberufe andererseits den Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich erhöhen. "Als Angehörige eines nichtärztlichen Gesundheitsberufs hätte ich mir allerdings gewünscht, dass die Chancen, die so eine Konstruktion ermöglicht, besser genutzt werden. Alle 7 Berufssparten des gehobenen med. technischen Dienstes - also neben Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden sind das auch Diätologinnen, biomedizinische Analytikerinnen, Radiologietechnologen und Orthoptistinnen - hätten da eingebunden werden sollen. Nur wenn alle Gesundheitsberufe auf Augenhöhe zum Wohl der Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten, wird so eine Versorgungseinheit auch wirklich zum "Team um den Patienten" werden", so Durchschlag abschließend.  

Besondere Besuch

Vor kurzem nutzte eine junge Oberösterreicherin ihre schulfreien Tage um dem Parlament in Wien einen Besuch abzustatten. Im Zuge der Nationalratssitzung traf sich Sophia mit der Landesleiterin der OÖVP-Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag (beide wohnen im selben Ort !)  um mehr Einblick in die Aufgaben einer Abgeordneten zu bekommen, das imposante Parlamentsgebäude und den Aufbau unserer Demokratie kennen zu lernen.

Abg.z.NR. Claudia Durchschlag: „Ich habe mich sehr über Sophia´s Besuch und ihre interessierten Fragen gefreut. Es ist mir immer eine große Freude, wenn Besuchs-, und Schulgruppen zu mir ins Parlament kommen um hautnah zu erleben wie Politik in Österreich funktioniert. Und besonders wichtig ist es mir junge Menschen und Frauen für Politik zu begeistern und zu ermuntern sich politisch zu engagieren!“

 

Wechsel bei den OÖVP Frauen

Der Landesvorstand der OÖVP Frauen hat bei der zweitägigen Klausur die bisherige Stellvertreterin Mag. Doris Schulz zur designierten Landesobfrau nominiert. Schulz stammt aus Wels und ist seit ihrer Ausbildungszeit hauptberuflich und privat für die Anliegen von Mädchen und Frauen tätig und hat sich dabei sehr viel Wissen und Kompetenz angeeignet. Seit 2002 hatte sie diverse Funktionen innerhalb der OÖVP inne. „Es freut mich den gemeinsamen Weg mit den OÖVP Frauen zu gehen und unser politisches Verständnis in der Gesamtorganisation der ÖVP einzubringen. Frauenleben verlaufen in Lebensabschnitten mit unterschiedlichen Bedürfnissen – diese zu thematisieren ist notwendig, um die besten Rahmenbedingungen für Frauen in Oberösterreich zu ermöglichen.“

Als ihre 1. Stellvertreterin wurde DI Elisabeth Spitzenberger einstimmig nominiert. Sie war bisher Finanzreferentin des Landesvorstands und lebt mit ihrer Familie in Linz. „Politische Entscheidungen können nur profitieren, wenn wir die Vielfalt der weiblichen Blickwinkel in die Diskussion miteinbringen und uns nach Kräften dafür einsetzen, dass möglichst viele der weiblichen Anliegen zur Umsetzung gelangen.“

„Ich freue mich, dass mit Mag. Doris Schulz die OÖVP Frauen wieder eine starke Stimme bekommt, die sich gemeinsam mit ihrer ersten Stellvertreterin DI Elisabeth Spitzenberger und einem vielfach engagierten Team für die Frauen in OÖ einsetzen wird“, ist Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag überzeugt.

Junge Frauen fühlen sich besonders benachteiligt!

Im jüngsten Bericht der Familienministerin zur Lage der Jugend in Österreich ist im Bereich des sog. "Better Life Index-Jugend" auffallend, dass es besonders junge Frauen sind, die sich in mehrfacher Hinsicht in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt fühlen. Für Mädchen und junge Frauen sind es auf der einen Seite die Bereiche Sicherheit, Gesundheit und Freizeitmöglichkeiten, in denen sie Defizite orten. Aber auch die eigenen finanziellen Möglichkeiten werden als beeinträchtigend empfunden. "Das bestätigt unsere Forderungen nach einem differenzierten Blick auf Entlohnungen", so die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg. z.NR Claudia Durchschlag. "Auf der einen Seite ist es unbedingt erforderlich, Programme wie Mädchen und Technik weiter zu führen, und die technischen Talente und Interessen zu wecken und zu fördern. Und andererseits müssen wir über die Entlohnung in den sog. typischen Frauenberufen reden. Wir werden uns als Gesellschaft der Frage stellen müssen, welche Arbeit uns wieviel wert ist. Sonst werden aus armutsgefährdeten jungen Frauen im Alter armutsgefährdete ältere Frauen. Und das kann nicht unser Ziel sein" so Durchschlag abschließend.

Das Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen

In den nächsten 10 Jahren wird ca. die Hälfte der Hausärzte in Pension gehen. Um Versorgungssicherheit für die Menschen sicher zu stellen, wird es daher mit den sogenannten Primärversorgungszentren ein neues Modell geben. Der klassische Hausarzt wird selbstverständlich bestehen bleiben, aber eben ergänzt werden um diese Zentren. “Diese Primärversorgungszentren werden wesentlich längere Öffnungszeiten haben und es werden neben den Ärzten auch Vertreter anderer Gesundheitsberufe wie z.B. Physiotherapeutinnen oder Psychologinnen ihre Dienste anbieten“ zeigt sich Abg.z.NR Claudia Durchschlag, Mitglied im Gesundheitsausschuss und selbst Physiotherapeutin zufrieden.  Nicht angetastet wird selbstverständlich die freie Arztwahl, und es wurde auch klargestellt, dass Wahlärzte weiterhin zur Verfügung stehen und auch die dazugehörige Kostenerstattung. „Alles in allem ein richtiger Weg, der den geänderten Bedingungen im 21. Jhdt. gerecht wird und ein konstruktives Miteinander von Hausärzten und anderen Versorgungsformen ermöglicht. Immer unter dem Motto: das Team um den Patienten“ so Durchschlag abschließend.

Frauen vor häuslicher Gewalt schützen

Utl.: Hinschauen, nicht wegschauen! Häusliche Gewalt leider für viele Frauen Realität

Jede fünfte Frau in Österreich und jede dritte Frau innerhalb der Europäischen Union ist zumindest einmal in ihrem Leben Opfer häuslicher Gewalt. „Jede dieser betroffenen Frauen, ist eine zu viel. Häusliche Gewalt ist eine Straftat und keine private Angelegenheit. Deshalb müssen wir auch weiterhin nicht nur darüber sprechen, sondern auch entsprechende Maßnahmen setzen“, so Durchschlag anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

Das österreichische Gewaltschutzgesetz mit der Möglichkeit der polizeilichen Wegweisung und dem Betretungsverbot sowie der Verankerung sexueller Belästigung im Strafrecht habe international Vorbildcharakter. „Dennoch ist häusliche Gewalt auch bei uns immer noch ein Tabuthema. Umso wichtiger ist es, die Öffentlichkeit weiterhin auf dieses Thema aufmerksam zu machen, nicht zuletzt um die Betroffenen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken ? nicht nur an diesem Tag“, so Durchschlag weiter, die betont, dass Opfer häuslicher Gewalt ihre Situation oft als ausweglos empfinden und sich daher nicht bemerkbar machen, was zur Folge hat, dass sie nicht bemerkt werden. Hier seien vor allem staatliche und nichtstaatliche Institutionen gefragt, entsprechende Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.

„Daher begrüßen wir OÖVP Frauen es sehr, dass die budgetären Mittel zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger nicht gekürzt werden, und die vielen Spezialistinnen und Spezialisten in den Hilfseinrichtungen und Frauenhäusern weiterhin ihre wichtige Arbeit leisten können, für die ihnen unser größter Dank gebührt“, so Durchschlag abschließend.

Auf Entwicklungen rasch und richtig reagiert!

Das hat beim vorliegenden Budget BM Sebastian Kurz. Mit Unterstützung des Finanzministers Dr. Hans Jörg Schelling steigt das Budget des Außen-und Integrationsministers in besonders sensiblen und wichtigen Bereichen. Sowohl für die Integration, als auch für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Organisationen werden z.T. erheblich mehr Mittel zur Verfügung stehen. „Einerseits den Menschen in Entwicklungsländern das Überleben und Leben im eigenen Land zu ermöglichen helfen und andererseits die Menschen, die bei uns Asyl bekommen haben oder zugewandert sind, schnellst möglich zu integrieren, ist ein Gebot der Stunde und nützt uns allen“ ist Abg.z.NR Claudia Durchschlag überzeugt.

Armutsfalle Pension für Frauen: Anrechnung Familienzeit 4 Jahre pro Kind und (verpflichtendes) Pensionssplitting

OÖVP Frauen freuen sich über die Geschlossenheit innerhalb der OÖVP, dass es einer besseren Anrechnung der Kindererziehungszeit für die Pension bedarf. Eine langjährige Forderung der ÖVP Frauen.

Seit langem setzen sich die OÖVP Frauen für eine gesetzliche Regelung bei der Pensionsanrechnung der Familienzeit ein und unterstützen die Forderung des AK-Vizepräsidenten Feilmair. Für jedes Kind sollen vier volle Jahre angerechnet und am Pensionskonto gutgeschrieben werden, wie es auch im bestehenden Koalitionsabkommen vereinbart ist.

Kinder sind eine Bereicherung für jede Familie, sie bescheren jedoch insbesondere Frauen Einbußen bei den Pensionen, denn bisher werden zwar 4 Jahre pro Kind zur Pension angerechnet, jedoch zählen die Überlappungszeiten nicht. Hat eine Frau zwei Kinder im Abstand von zwei Jahren, dann werden für das erste Kind nur 2 Jahre und für das zweite Kind 4 Jahre angerechnet.

Den größten Teil der Familienarbeit leisten Frauen, auch wenn erfreulicherweise bereits vielfach eine partnerschaftliche Aufteilung der Kinderbetreuung und Kindererziehung zwischen Elternteilen stattfindet. Frauen wählen oft eine längere Teilzeitbeschäftigung um ausreichend Zeit mit den Kindern verbringen zu können. Das geringere Einkommen wirkt sich aber auf die Pensionsberechnung aus und eine geringe Pensionshöhe für Frauen im Alter ist die Folge. Um eine mögliche Armutsfalle für Frauen in der Pension zu verhindern, kann die Anrechnung voller vier Jahre pro Kind mit einem fiktiven Monatseinkommen von € 1.735,-- (im Jahr 2016) Abhilfe schaffen. Ideal wäre zusätzlich die Möglichkeit des Pensionssplittings in Anspruch zu nehmen.

Seit 2005 besteht das freiwillige Pensionssplitting. Damit wurde eine wichtige familien- und frauenpolitische Maßnahme geschaffen. Dabei kann jener Elternteil, der vollerwerbstätig ist, für die Zeit der Karenz (max. 48 Monate) bis zu 50% seiner Gutschrift auf das Pensionskonto jenes Elternteils übertragen lassen, der die meiste Kindererziehungszeit übernimmt. Beantragt werden muss diese Übertragung bis zum 7. Lebensjahr des Kindes.

„Ich sehe es als Akt der Fairness, wenn der verdienende Elternteil dem Partner für die Zeit der Kinderbetreuung einen Pensionsbeitrag einbezahlt. Dieses sehr gute Modell wird aber viel zu wenig von Eltern in Anspruch genommen. Oft nur deshalb, weil Frauen die Männer darum bitten müssen.“, weist Abg. z. NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen, auf das wesentliche Problem hin. „Die Situation für die Frauen kann sich nur durch ein verpflichtendes Pensionssplitting ändern, damit die wertvolle Arbeit von Müttern nicht zu deren wirtschaftlichem Nachteil wird. Das fordern wir bereits seit Jahren“, so Durchschlag weiter. „Wir OÖVP Frauen setzen uns weiterhin dafür ein, dass Kinder für Frauen im Alter nicht zur Armutsfalle werden. Wir fordern für Mütter mit Kindern mehr Gerechtigkeit. Daher wird es unumgänglich sein, eine verpflichtende Aufteilung der Pension für Mutter und Vater gesetzlich zu verankern und gleichzeitig die Bezugsdauer von derzeit max. 48 Monaten auf max. 7 Jahre zu erweitern. Wer dieses Splitting nicht möchte, müsste es abbestellen. Damit könnte der Lebensstandard von beiden Elternteilen im Alter gesichert werden.“, so Durchschlag abschließend.

Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG)

Das Thema Pflege ist eine der großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die heute im Nationalrat beschlossene Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) wird den zunehmenden pflegerischen Anforderungen gerecht, indem die Ausbildung intensiviert und das Berufsbild der Pflegerin / des Pflegers differenziert und durch eine neue Aufgabenverteilung effektiver wird. Es wird künftig in drei Berufsgruppen unterschieden – dem gehobenen Dienst stehen fortan zwei Assistenzberufe zur Seite, die Pflegefachassistenz und die Pflegeassistenz. Die Stärkung der Kernkompetenzen jeder Ebene und die praxisnahe Klärung der Zuständigkeiten soll wesentlich zur Zufriedenheit der Berufsgruppen beitragen. Die dadurch beabsichtige Entlastung der Ärztinnen und Ärzte wird sich positiv auf das Arzt-Patienten-Verhältnis auswirken. Besagte Novelle akademisiert die Pflegeausbildung, was den Ausgebildeten mehr Karrieremöglichkeiten eröffnet. 

"Der Pflegeberuf wird zu 80% von Frauen ausgeübt – ein klassischer Frauenberuf also. Die Novelle fördert das Ansehen dieses Frauen-Berufes, wodurch künftig hoffentlich auch die Anzahl der Männer in diesem Beruf gesteigert werden kann. Umgekehrt werden selbst in der Pflege trotz dieses hohen Frauenanteils die Mehrheit der leitenden Positionen von Männern bekleidet. Die Novelle soll auch hier Abhilfe schaffen und den Frauen mehr Aufstiegsmöglichkeiten bieten", betont Abg.z.NR Claudia Durchschlag.  

Die demographische Entwicklung, vermehrt chronische Krankheiten oder, im Vergleich zu früher, auch ein anderes Anspruchsniveau der Patientinnen und Patienten verlangt einen höheren Bedarf an Pflegekräften, die sowohl in ihrer Expertise als auch in ihrer Belastbarkeit mehr und mehr gefordert sind.

"Die Forschungen von 'Gesundheit Österreich' bezifferten für 2012 etwa 45.000 Vollzeitstellen im Pflegebereich. 2025 werden bereits an die 68.000 Vollzeitstellen gebraucht werden. Plus 20.000 Stellen mehr in weniger als zehn Jahren zu besetzen keine einfache Aufgabe, aber dringend geboten. Insofern ist die heute beschlossene GuKG-Novelle ein wesentlicher guter Schritt, um diesen Engpass abzufedern. Am Ziel sind wir allerdings noch lange nicht", so Durchschlag abschließend.

Ca. 5000 Jugendliche eines Jahrganges sind Bildungs- oder Ausbildungsabbrecher. In OÖ sind das jährlich ca. 900 junge Menschen, die keine abgeschlossene Ausbildung haben. „Und das sind 900 Menschen zu viel“, sagt die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag. „Menschen ohne Ausbildung sind immer die ersten, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihren Arbeitsplatz verlieren. Wenn wir dieses Problem nicht lösen, züchten wir eine lost generation heran“, so Durchschlag weiter. Mit der nun beschlossenen Ausbildungspflicht bis 18 soll dieses Problem angegangen werden. „Wir wissen, dass es sehr oft auch Mädchen mit Migrationshintergrund sind, die erst gar keine Ausbildung beginnen dürfen. Da geht uns als Gesellschaft Potential verloren, und diesen Mädchen werden dadurch Möglichkeiten in der Zukunft geraubt. Daher müssen die Eltern ihre Verantwortung wahrnehmen, und den Jugendlichen entweder eine Berufsausbildung oder eine weiterführende Schule ermöglichen. Das stellt dieses Gesetz sicher“, so Durchschlag abschließend.

Kinderbetreuungsgeldkonto bedeutet mehr Flexibilität

Die OÖVP Frauen begrüßen ausdrücklich die Einführung des Kinderbetreuungsgeldkontos, das die 4 bestehenden Pauschalvarianten ablösen wird. „Wir leben in einer immer flexibler werdenden und schnelllebigeren Zeit. Darauf müssen auch die öffentlichen Systeme Rücksicht nehmen“ so die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag. „Sich flexibel entscheiden zu können, wie viele Monate man das Kinderbetreuungsgeld in Anspruch nimmt und auch einmal wechseln zu können, wenn sich z.B. eine raschere Rückkehr in den Beruf ergibt, ohne Geld zu verlieren, das gibt Frauen und Familien einerseits Sicherheit und andererseits die nötige Flexibilität“ so Durchschlag weiter. Und das mit dem Partnerschaftsbonus auch das Engagement von Vätern gewürdigt wird, ist ein weiterer Vorteil, den die OÖVP Frauen anerkennen.

 

 

Brustkrebsscreening in neuer Organisation

Im Jahr 2014 startete das österreichweite Brustkrebsfrüherkennungsprogramm. Nach einem eher holprigen Start soll die Koordination und auch Evaluierung jetzt durch die GÖG (Gesundheit Österreich GesmbH) erfolgen. „Ziel dieses Programms war von Anfang an, durch gezielte Einladungen auch die Frauen zu erreichen, die bis jetzt eine Mammografie nicht in Anspruch genommen haben“, so die Landesleiterin des OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag, die auch selbst Mitglied im Gesundheitsausschuss ist. „Leider ist die Rechnung aus verschiedenen Gründen nicht aufgegangen, und die Zahl der Frauen, die diese wichtige Vorsorgeuntersuchung genutzt haben, hat sich um fast 20 % reduziert“, so Durchschlag weiter. „Ziel muss es sein, durch die Mammografie möglichst viele Neuerkrankungen schon im Frühstadium zu entdecken und dadurch die Behandlung schonender zu machen und die Heilungschancen zu erhöhen. Ich erwarte mir durch die  Ansiedlung bei der GÖG, dass die nach der  Evaluierung  vorliegenden  Daten dann auch zu entsprechenden Maßnahmen führen, um das Ziel der Früherkennung möglichst vieler Brustkrebserkrankungen in absehbarer Zeit zu erreichen“, so Durchschlag abschließend.

Patientensicherheit verbessert!

Im Zuge der gestrigen Plenarsitzung des Nationalrates wurde u.a. das Berufsanerkennungsgesetz für Gesundheitsberufe beschlossen. Eine Umsetzung einer EU-Richtlinie, die grenzüberschreitende Berufsanerkennungen regelt.  „Es ist besonders bei einem so sensiblen Gebiet wie der Arbeit in Gesundheitsberufen wichtig, dass sich PatientInnen auf die Qualität der angebotenen Leistung verlassen können“ so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag, die selbst Physiotherapeutin ist. Die Mobilität der Menschen in der EU bringt auch andere Berufe mit anderen Ausbildungen nach Österreich. Um diesen Menschen eine legale Arbeit in Österreich in ihrem erlernten Beruf zu ermöglichen, bedarf es einer Überprüfung der Kompetenzen und einer Anpassung an die heimischen Gesetze. „Dieses Gesetz legt ein besonderes Augenmerk auf Patientensicherheit. Die Menschen müssen sicher sein, dass wenn bspw. auf einem Praxisschild Physiotherapie drauf steht, auch wirklich Physiotherapie drinnen ist. Und das ist mit diesem Gesetz gelungen“, so Durchschlag abschließend

Österreich als familienfreundlichstes Land der Welt

Wie so oft gilt auch hier der Grundsatz: der Prophet bzw. die Prophetin gilt nichts im eigenen Land."  Wenn unsere Familienministerin davon spricht, Österreich zum familienfreundlichsten Land machen zu wollen, gibt es garantiert kritische Stimmen von rechts und links, denen entweder zu viel in außerhäusliche Kinderbetreuung investiert wird, oder die finden, dass Österreich, besonders auch Oberösterreich viel zu wenig Betreuungsplätze für Kinder hat" so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag. Oberösterreich hat große Anstrengungen unternommen und in den letzten 6 Jahren die Kinderbetreuung der  unter 3 jährigem fast verdreifacht. Landesrätin Mag. Doris Hummer konnte durch ein ambitioniertes Programm die Versäumnisse der Vorgängerin wett machen, und auch mit Unterstützung des Bundes viel zur Familienfreundlichkeit beitragen. " Wenn wir Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung für Familien haben wollen, brauchen Familien auch ein Angebot. Das hat die Frauenlandesrätin geschaffen und das hat nicht zuletzt eine Umfrage unter in Österreich lebenden Nichtösterreichern gezeigt, die Österreich zum familienfreundlichsten Land der Welt gekürt haben. So stellen sich die OÖVP Frauen familienfreundliche Frauenpolitik vor" so Durchschlag abschließend.

Stärkung des Nichtraucherschutzes!

Im Nationalrat wurde gestern das neue Tabakgesetz beschlossen. Die Zukunft in Österreich ist damit weitgehend rauchfrei. „Damit haben wir ein effizientes Instrument des Nichtraucherschutzes“ so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR, selbst Mitglied im Gesundheitsausschuss. „Österreich hat im internationalen Vergleich einen besonders hohen Anteil an jugendlichen Rauchern unter 15. Das hat nicht nur negative gesundheitliche Auswirkungen für die jungen Menschen selbst, sondern stellt auch eine massive Bedrohung für das Gesundheitswesen dar. Daher hoffe ich, dass das Rauchen in Folge dieses Gesetzes zunehmend „uncool“ wird und wir vom unrühmlichen letzten Platz, was jugendliche Raucher angeht, bald wegkommen.“ So Durchschlag abschließend.

 

 

Frauen sind Gewinnerinnen der Steuerreform!

Es gibt in OÖ 167 900 Frauen, die Teilzeit arbeiten. Da der Eingangssteuersatz von dzt. 36 % auf 25 %sinkt, bedeutet das besonders für Menschen, die weniger als € 17,000.- brutto im Jahr verdienen, eine spürbare Entlastung. Und da fallen besonders viele teilzeitarbeitende Frauen hinein. „Ich freue mich für 167 900 Frauen in OÖ, denen ab 1.1.2016 mehr Geld im Börserl bleiben wird“ so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag

Abg.z.NR Claudia Durchschlag zum Internationalen Weltflüchtlingstag!

An diesem Tag das Schicksal der Kinder und Jugendlichen auf der Flucht vor Augen führen.

Die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die auf der Flucht aus den Kriegsgebieten zu uns nach Europa kommen und zum Teil hier in Österreich untergebracht sind, haben ein hartes Schicksal zu erleiden. Sie sind Opfer des Krieges, die zur Flucht gezwungen unfreiwillig alles zurücklassen mussten und oft ohne Begleitung, sich selbst überlassen sind.

„An diesem Gedenktag ist es wichtig auch die Schwächsten unter den Menschen, die sich gezwungenermaßen auf der Flucht befinden, nicht zu vergessen und besonders das Schicksal der Kinder und Jugendlichen zu thematisieren“, so Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Gerade diese jungen Menschen sind traumatisiert und müssen viele Entbehrungen hinnehmen. Eine Vielzahl von Kindern und Jugendlichen befinden sich alleine – ohne Eltern – auf der Flucht vor dem Krieg. Hier in Europa erhoffen sie sich eine neue Zukunft geprägt von Harmonie, Schutz und Sicherheit. Ein demokratisches Land wie Österreich ist aufgefordert, dem Recht auf ein würdiges Leben, nachzukommen. Um den Menschen auf der Flucht ausreichend Schutz zu gewährleisten, ist nun die Solidarität der Österreicherinnen und Österreicher erforderlich.

Dankenswerterweise haben sich mittlerweile viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern in den Dienst der Kriegsflüchtlinge gestellt.

Muttertag: Wahlfreiheit der Frauen fördern

 

Alljährlich wird am zweiten Sonntag im Mai – am Muttertag – die besondere Wertschätzung der Frau als Mutter zum Ausdruck gebracht.

„Gerade in einer Zeit, in der das Leistungsprinzip im Mittelpunkt steht, ist es wichtig auf die Leistung der Frau in ihrer verantwortungsreichen Rolle als Mutter zu verweisen“, so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag anlässlich des bevorstehenden Muttertages. „Frauen erbringen tagtäglich – 365 Tage im Jahr – Höchstleistungen in ihrer Rolle als Mutter. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist von enormem Wert für die Gesellschaft und muss daher von politischer Seite unterstützt werden.“

Mutter zu sein bedeutet Verantwortung zu tragen für sich selbst und die ganze Familie: Es ist mehr als angemessen, der Frau als Mutter einen großen Stellenwert zuzuschreiben. „Frauen brauchen neben der Zeit, die sie für Partner und Kinder aufwenden, auch Zeit für sich selbst um Kraft zu tanken. Als Mutter bedarf es eines besonderen Organisationstalentes um die vielfältigen Aufgaben mit größter Sorgfalt auszuführen. Daher soll den Frauen auch die Freiheit zustehen, die Erwerbstätigkeit und Familienarbeit frei einteilen zu können“, fordert Durchschlag.

Aus politischer Sicht ist es unabdingbar die Leistung und Verantwortung der Mütter im höchsten Maße wertzuschätzen und die Wahlfreiheit in Bezug auf Kinderbetreuung und wie sie Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen, einzuräumen.

„Unsere Aufgabe – die Aufgabe der Politik – ist die Schaffung von Rahmenbedingungen sowohl entsprechend der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder jeden Alters aber vor allem auch die finanzielle Absicherung der Frauen im Alter“, betont die OÖVP Frauenchefin..

Daher fordern die ÖVP Frauen erneut eine Verbesserung der finanziellen Absicherung, damit diese letztlich nicht der Altersarmut hilflos ausgeliefert sind. Kinder dürfen nicht zum Nachteil der Mutter in der Pension führen!

„Die Anrechnung von vier Pensionsjahren pro Kind, unabhängig vom Geburtstermin, ist schon lange ein politischer Schwerpunkt der ÖVP Frauen, der immer noch mit Nachdruck vertreten wird. Weiteres forcieren wir nach wie vor die Anrechnung der Kindererziehungszeiten bei der Gehaltsvorrückung und die Ausweitung des Karenzmodells auf die Familienkarenz nach europäischen Best Practice Beispielen wie Schweden und Finnland“, so Durchschlag abschließend.

 

Alt, aber gut-und leider immer noch notwendig!

"Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" - diese Forderung der Frauenbewegung ist uralt, hat aber von seiner Brisanz leider noch nichts verloren. Auf der einen Seite sind typische Frauenberufe wie Kindergartenpädagoginnen, Handelsangestellte, Frauen in der Pflege im Vergleich zu genauso anstrengenden typischen Männerberufen wie bspw. in der Produktion immer noch wesentlich schlechter bezahlt. Und auf der anderen Seite gibt es aus unterschiedlichsten Gründen immer noch Unterschiede in der Bezahlung zwischen Frauen und Männer auch im selben Beruf. Das sind die Gründe, warum Frauen länger arbeiten müssen, um auf dasselbe Jahreseinkommen zu kommen, wie Männer. Bei gleicher Arbeitszeit, versteht sich.  " Es muss endlich über eine Neubewertung der Berufe nachgedacht werden" so die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag. " Warum 40 Stunden einen alten Menschen pflegen so viel weniger wert sein soll, als 40 Stunden Motoren zusammen schrauben, das konnte mir noch niemand erklären" so Durchschlag weiter. Der heurige Equal Pay Day ist laut Rechnungshof der 31. März. " 3 Monate Mehrarbeit, um auf dasselbe Einkommen zu kommen, ist schlichtwegs eine Schande. Es ist höchste Zeit, die Ursachen auch wissenschaftlich zu untersuchen, um zu konkreten und wirksamen Gegenmaßnahmen greifen zu können" so Durchschlag abschließend.

Erleichterungen für Familien

Eines der schönsten Erlebnisse im Leben von Frauen und Männern ist die Geburt eines Kindes. Im Mittelpunkt des Interesses stehen natürlich die Gesundheit des Kindes und die Frage, wie es sich entwickeln wird. Administrative Tätigkeiten werden in dieser Situation eher als Last, als notwendiges Übel empfunden. Das hat Familienministerin Dr.in Sophie Karmasin in Zusammenarbeit mit Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling zum Anlass genommen, um das Modell der antragslosen Familienbeihilfe zu entwickeln. “Der Beschluss im heutigen Plenum des Nationalrates bedeutet  daher, dass sich Eltern nach der Geburt ihres Kindes ganz auf ihr Kind konzentrieren können, und keine Behördenwege erledigen müssen, damit sie für ihr Kind auch die zustehende Beihilfe beziehen können“, freut sich die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag mit den jungen Eltern.

Weiterentwicklung des Medizinfortpflanzungsgesetzes in sehr engen Grenzen!

Gestern hat der Nationalrat mit breiter Zustimmung das sogenannte Fortpflanzungsmedizingesetz beschlossen. „Wir haben uns damit bereits seit Jahren beschäftigt und uns auch die Entscheidung nicht leicht gemacht“ betont die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag.
2 zentrale Punkte wurden im Vorfeld  kritisiert. Erstens die sog. Präimplantationsdiagnostik, kurz PID. Sie bleibt weiterhin verboten, wird aber in ganz engen Grenzen erlaubt. Wenn es z.B. in einer Familie ein Kind mit einen schwersten, zum Tod führenden Gendefekt gibt, dann darf im Vorfeld einer nächsten Schwangerschaft eine befruchtete Zelle im 8. Zellstadium auf diese Erkrankung hin untersucht werden. „ Es darf also nicht ein „Designerbaby“ erzeugt werden, sondern es ist ganz klar gestellt, wonach gesucht werden darf. Und niemand sollte einer Familie mit bereits einem schwerst behinderten Kind zumuten, eine Schwangerschaft auf Probe einzugehen zu müssen“  so Durchschlag.
Der 2. Bereich, der kritisiert wurde, ist die Eizellspende. Sie ist in vielen europäischen Ländern möglich, und wird dort auch von österreichischen Frauen, die selbst keine befruchtungsfähigen Eizellen haben, genutzt. Allerdings werden die Eizellspenderinnen dort  z.T. bezahlt, und die Spenderin (auch der Samenspender) bleibt anonym. „Das österreichische Gesetz unterbindet beides: es gibt ein ganz strenges Kommerzialisierungs- und Werbeverbot, und verhindert so die kommerzielle Ausbeutung des weiblichen Körpers. Und die Eizell- und Samenspende ist nicht anonym, d.h. das Wissen des Kindes auf Herkunft bleibt gewahrt. „ so Durchschlag weiter.
„Zusammengefasste kann man sagen: wir haben versucht, die ethische Dimension, die Wünsche von Paaren, die einen Kinderwunsch haben, und die Befürchtungen und Ängste z.B. der Behindertenverbände in einem zähen Ringen unter einen Hut zu bringen. Und es ist gelungen, ein Gesetz auf der Höhe der Zeit -  den medizinischen Fortschritt berücksichtigend, aber in sehr engen Grenzen und, so weit das ein Gesetz kann, missbrauchssicher – es ist gelungen, ein sehr gutes Gesetz zu erarbeiten. Ich bin überzeugt, dass dieses Gesetz dazu beitragen wird, Leid zu verhindern“ so Durchschlag abschließend.

 

Steuerreform positiv aus Sicht der Frauen!

„Frauen sind die Gewinnerinnen dieser von Vizekanzler Dr. Mitterlehner und Finanzminister Dr. Schelling heute vorgelegten Steuerreform“ ist sich die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag sicher. Die Entlastung für kleine Einkommen trifft besonders Frauen. „Wenn der Großteil der Menschen in Teilzeit Frauen sind, dann sind die Frauen die, die von der Entlastung besonders profitieren. Einkommen zwischen 11000 und 16000 €, und damit besonders viele Frauen, sind hier dann mit einem Eingangssteuersatz von 25 % die Gewinnerinnen“ so Durchschlag weiter. Auch dass die Gegenfinanzierung nicht über neue Steuern erfolgt, findet die Zustimmung der Frauenchefin. „Erbschaftssteuern, die 30 Jahre zurückreichend eingehoben werden sollen, würde als nacheilende Besteuerung für viele Familien ein Nachteil sein“ so Durchschlag abschließend.

Familien sind die Gewinner!

Ja, die Budgets für 2014 und 2015 sind Budgets, bei denen der Gürtel enger geschnallt werden muss. Aber nicht in allen Bereichen. Die Regierung hat sich drauf verständigt, Familien verstärkt zu unterstützen. Einerseits durch Erhöhung der Familienbeihilfe, auch für erheblich behinderte Kinder. Das sind immerhin 830 Mio € zusätzlich, die aufgebracht werden.  Auf der anderen Seite durch den  verstärkten Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Da wird auch ein besonderes Augenmerk auf Tageseltern gelegt, was besonders die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in sehr ländlichen Gebieten verbessern hilft. Und weiters wird sich die Familienministerin verstärkt dafür einsetzen, dass auch Väter das Kinderbetreuungsgeld in Anspruch nehmen. Eltern wollen Zeit mit ihren Kindern verbringen, auch wenn diese noch klein sind. Kein Vater soll schief angeschaut werden, weil er mit seinem Kleinkind und dem Kinderwagen unterwegs ist. Kein Vater soll Nachteile haben, weil er eine gewisse Zeit in Väterkarenz geht. Elterliche Verantwortung ist weder teilbar noch delegierbar. Dazu gehört auch, dass beide ausreichend Zeit für Kinder, für die Familie haben.

„Xund bleiben!“

Das Wichtigste im Leben? „Xund bleiben!“ Im Rahmen des internationalen Weltfrauentages appellieren die ÖVP Frauen wie auch schon im letzten Jahr an die Frauen, die Vorsorgemöglichkeiten in allen medizinischen Bereichen in Anspruch zu nehmen. „Die Forschung der Gendermedizin muss besonders vorangetrieben werden, um die Prävention von Krankheiten rechtzeitig einsetzen zu können. Männer und Frauen sind anders krank, aber der Prototyp Patient ist nach wie vor männlich“, so Abg.z.NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen. Die ÖVP Frauen legen ihr Schwerpunktthema 2014 auf den Themenbereich Gesundheit, ganz besonders im Fokus stehen Prävention und Vorsorge. Daher möchten die ÖVP Frauen eine stärkere Einbindung von Gendermedizin in der Krankenversorgung, Forschung und Rehabilitation forcieren. Landesleiterin Durchschlag wird sich als Nationalratsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses verstärkt für den Ausbau der Vorsorgeprogramme zu spezifischen Frauengesundheitsthemen einsetzen, ganz besonders der Osteoporose, Mammographie-Screening und HPV Impfung. „Besonders durch das neue Brustkrebsscreening Programm – das eine Einschränkung des Alters von Frauen, die eine kostenloste Mammographie in Anspruch nehmen können – vorsieht, befürchten wir eine wesentliche Verschlechterung in der Brustkrebsvorsorge. Richtig und wichtig wäre es, die bestehenden Möglichkeiten der Vorsorge auszubauen und nicht eine Einschränkung der flexiblen Vorsorgeuntersuchung zu beschließen.“, so Durchschlag abschließend.

ÖVP Frauen sagen NEIN zum verpflichtenden zweiten Kindergartenjahr!

Eine deutliche Ablehnung des verpflichtenden zweiten Kindergartenjahres gibt es von den OÖVP Frauen." Wir  wollen  nicht schon wieder eine weitere Verpflichtung durch den Staat. Wir unterstützen den oberösterreichischen Weg, der Familien durch ein kostenfreies Angebot dazu ermutigt, Kinderbetreuung im Kindergarten in Anspruch zu nehmen" erklärt die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag. "Wir haben in OÖ eine Quote von 98% der Kinder, die im vorletzten Jahr vor der Schule den Kindergarten besuchen. Ich halte es für extrem wichtig, dass möglichst alle Kinder den Kindergarten besuchen. Es geht um Sprachkompetenz, um das Erlernen von Sozialverhalten, um die vielen Angebote, die die Bildungseinrichtung Kindergarten bereit hält. Aber die OÖVP Frauen halten nichts von Zwang. Wie man am Beispiel OÖ sieht, erreicht man mit einem guten Angebot das Ziel auch" ist Durchschlag überzeugt.

Kostenlose HPV-Impfung ab 2014

Erfreut zeigt sich die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg. z.NR Claudia Durchschlag über den Sinneswandel der SPÖ, die HPV Impfung kostenlos anzubieten. Noch im letzten Gesundheitsausschuss vor wenigen Monaten haben sich sowohl der SPÖ Gesundheitsminister als auch die SPÖ Gesundheitssprecherin und Frauenministerin Heinisch-Hosek dezidiert gegen die Freigabe der HPV-Impfung auf Krankenschein ausgesprochen.
„Es zeigt sich wiederum, dass Überzeugungsarbeit und Beharrlichkeit im Sinne der Frauen zum Erfolg führen. Mir ist es wichtig, dass die HPV Impfung auf Krankenschein tatsächlich realisiert wird“, freut sich Claudia Durchschlag, selbst Mitglied im Gesundheitsausschuss. „Frauenpolitik ist das Bohren besonders harter Bretter. Nach 3 Jahren hat sich unsere Arbeit ausgezahlt. Ein großes Dankeschön an unsere hartnäckige Bundesleiterin NR Dorothea Schittenhelm.“

Erleichterungen beim Kinderbetreuungsgeld!

Durch die Anhebung der Zuverdienstgrenze beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld ist wieder ein kleines Stück zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelungen. Die Zuverdienstgrenze  wurde von € 6.100.- auf € 6.400.- angehoben. Das bedeutet, dass Frauen, die diese Form des Kinderbetreuungsgeldes gewählt haben, geringfügig arbeiten können und damit den Kontakt zur Firma gut halten können.
Eine weitere Maßnahme im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die finanzielle Absicherung des verpflichtenden letzten Gratiskindergartenjahres. Der Bund verlängert seine Mitfinanzierung und sichert dadurch diese wichtige Bildungs-und Integrationsmaßnahme. „Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Dauerthema. Es muss an vielen Schrauben gedreht werden, damit Verbesserungen sichtbar werden. Diese beiden Maßnahmen sind solche Schrauben“ freut sich Claudia Durchschlag, Abg.z.NR und Landesleiterin der OÖVP Frauen.

Sport auf neuen Beinen

Bei der gestrigen Parlamentssitzung wurde nach 4 jährigen „Geburtswehen“ das neue Bundessportförderungsgesetz auf die Welt gebracht. Das Gesetz regelt auf der einen Seite die Vergabe der Mittel ( 80 Mio aus den Erträgen des Glücksspiels) und setzt auf der anderen Seite wichtige inhaltliche Schwerpunkte. So wird bspw. dem Breitensport besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Menschen sollen von klein auf mehr zu ausreichender Bewegung hingeführt werden. Der Nationale Aktionsplan Bewegung dient als Leitlinie, Programme wie Fit für Österreich werden fortgesetzt. Sehr erfreulich ist auch, dass unsere äußerst erfolgreichen Behindertensportler weiterhin im gleichen Ausmaß unterstützt werden. „So wird ein Bild von Menschen mit Behinderung gezeigt, dass sich an den Leistungen ausrichtet, und nicht an den Defiziten. So hilft man dem Prozess der Integration und Inklusion am besten“ freut sich Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

20. Jänner 2013 Volksbefragung zur Wehrpflicht

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Neu geregelt wird die Obsorge:

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Informtionen vom Gesunheitsausschuss!

Im heutigen Gesundheitsausschuss wurde unter anderem die Möglichkeit des Fernabsatzes für nicht rezeptpflichtige Medikamente beschlossen. Das bedeutet, dass in Umsetzung einer EU-Richtlinie diese Medikamente auch über das Internet bestellt werden können. Dabei müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. Das wird für manche Patienten auch aus Kostengründen durchaus eine Erleichterung sein. „Allerdings sind Medikamente keine Nahrungsmittel. Daher sollte versucht werden, einige besonders beratungsintensive Medikamente von dieser Regelung auszunehmen. Beispielsweise sollte die Pille danach nach wie vor nur über örtliche Apotheken abgegeben werden können“ fordert Abg.z.NR Claudia Durchschlag. Sie erwartet sich in diesem Bereich noch Nachverhandlungen.

Krebsvorsorge

Oktober ist Brustkrebsmonat. Die Pink Ribbon Aktion weist seit 20 Jahren auf diese für Frauen bedrohlichste Krebsart hin. Und auch auf die entsprechende Vorsorgemöglichkeit. Mammographie und Ultraschall, in Kombination mit der regelmäßigen Selbstabtastung tragen zur Früherkennung bei, und können viel Leid verhindern helfen. Österreich hat zwar bereits eine relative gute Untersuchungsdichte, doch ca. 30% der Frauen nehmen diese Möglichkeiten nicht oder nicht  in der entsprechenden Regelmäßigkeit in Anspruch. Daher der Aufruf der ÖVP Frauen: gehen Sie zur Vorsorgeuntersuchung, nehmen Sie diese kostenfreie Möglichkeit in Anspruch! Eine zweite vermeidbare Krebsart von Frauen ist der Gebärmutterhalskrebs. Seit einigen Jahren gibt es dazu eine Impfung, die sog. HPV-Impfung. Diese hat in Bezug auf diese Viren eine fast 100% Wirkung. Allerdings kostet diese 3-teilige Impfung über € 600.- und stellt daher für viele Frauen eine finanzielle Hürde dar, da die Kosten zur Zeit noch selbst zu tragen sind. Daher die Forderung der ÖVP Frauen: eine Aufnahme der HPV-Impfung in den öst. Impfplan und damit verbunden die Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Damit kann nicht nur viel persönliches Leid verhindert werden, sondern auch die Kosten der Folgeerkrankungen und Behandlungen eines Gebärmutterhalskrebses verringert werden.

MEHR SPORT IN DER SCHULE

Die vor kurzem erschienenen Studien zum Thema "Physische Aktivitäten ", die in der britischen Fachzeitung "The Lancet" publiziert wurden, bestätigen die  Forderung nach vermehrtem Sportunterricht in der Schule. "Wenn 4 von 5 Jugendlichen in hohem Maß durch zu wenig Bewegung gefährdet sind, kann man wirklich von Gefahr im Verzug sprechen" betont Abg.z.NR Claudia Durchschlag, Mitglied im parlamentarischen Gesundheitsausschuss und im Sportausschuss. Durchschlag weiter:" Es sind hier sowohl Sportminister Darabos als auch Unterrichtsministerin Schmied gefordert, den NAP Bewegung erkennbar umzusetzen". Wenn Kinder und Jugendliche immer mehr Zeit in der Schule verbringen, Ganztagsschulen für viele Kinder Realität sind, dann hat die Schule hier auch zu handeln. Sowohl die alte Forderung nach der täglichen Turnstunde kann hier Abhilfe schaffen, als auch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportvereinen. "Zurzeit wird aus gegebenem Anlass stark über Österreichs Spitzensportler diskutiert. Mindestens so wichtig allerdings wäre es, darüber  nach zu denken, unseren Kindern und Jugendlichen Lust an und Möglichkeiten zur Bewegung zu geben, und so an einer gesunden Gesellschaft mit zu wirken"  fordert Durchschlag.

Medizinische Assistenzberufe neu geregelt!

Gestern wurden im Nationalrat die sog. Med. Assistenzberufe neu geregelt. Dieses Gesetz löst die Regelung der Sanitätshilfsdienste aus dem Jahr 1961 ab. Statt des bisherigen Berufs Med.tech.Fachdienst gibt es 7 Berufssparten (z.B. RöntgenasistentIn, GipsassistentIn, OrdinationsassistentIn, etc.), die in einer 3er Kombination zu einem Med.tech.Fachassistenten verbunden werden können. Ordinationsassistentinnen sind das erste Mal in dieser Form geregelt, was eine Aufwertung des Berufes, den fast ausschließlich Frauen ausüben, bedeutet. Sportwissenschaftler, die bisher offiziell nicht mit PatientInnen arbeiten durften, können ab jetzt als TrainingstherapeutInnen unter Aufsicht von ÄrztInnen und PhysiotherapeutInnen arbeiten. „Dieses Gesetz dient der Qualitätssicherung einerseits und bietet durch die verschiedene Module besonders den vielen Frauen, die in diesen Berufen tätig sind, gute Chancen“ ist Abg.z.NR Claudia Durchschlag überzeugt

Transparenzgesetz

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Altergerechtes Bauen

Der Baukulturreport 2011, der heute im Nationalrat besprochen wurde, weist als klassische Querschnittsmaterie auch auf die Bedeutung altersgerechten Bauens hin. Ein Segment, dessen Wichtigkeit in den nächsten Jahren noch zunehmen wird. Einerseits, wenn es um die ältere Generation geht. Alten und hochbetagten Menschen, die u.U. auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, muss ein selbständiges, eigenverantwortliches Leben und ausreichende Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Das bedeutet für die Stadt- und Ortskerne kurze Wege und  gute öffentliche Verkehrsmittel. Altersgerechtes Bauen muss aber auch an Kinder und Jugendliche denke. Ausreichend Bewegungsmöglichkeiten, die dabei helfen, dass die durch Bewegungsmangel entstehenden Krankheitsbilder wie Übergewicht, Fettleibigkeit, Erkrankungen des Haltungs-und Bewegungsapparates wieder zurück gedrängt werden können. „Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen. Der Baukulturreport mit seinen 45 Empfehlungen bietet dazu gute Lösungsansätze, um Österreich auch weiterhin als Land mit so hoher Lebensqualität“ so Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Baustelle freiwilliges soziales Jahr repariert

Im Jahr nach dem von der EU ausgerufenen Jahr des ehrenamtlichen freiwilligen Engagements ist es in der gestrigen Sitzung des NR gelungen, das freiwillige soziale Jahr und die entsprechenden anderen freiwilligen Dienste aufzuwerten. Es war eine lange Forderung auch der ÖVP Frauen, dass ehrenamtliches Engagement, das besonders im Bereich des freiwilligen sozialen Jahres von sehr vielen Mädchen und jungen Frauen wahrgenommen wird, nicht dadurch erschwert wird, dass keine Familienbeihilfe in dieser Zeit ausgezahlt wird. Daher hat der NR in seiner gestrigen  Sitzung beschlossen, für diese freiwilligen Dienste die Auszahlung der Familienbeihilfe wieder einzuführen. „Ehrenamtliches Engagement wird immer wichtiger werden und sollte bereits in der Familie gelernt werden. Mit der Auszahlung der Familienbeihilfe machen wir den Einstieg in die Freiwilligenarbeit wieder ein Stück attraktiver“ freut sich die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Mehr Musik und Kreativität in die Schule!

Bei der gestrigen Nationalratssitzung wurde  BM Schmied aufgefordert, sich für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Musikschulen einzusetzen.  Bereits im vorigen Sommer wurde im Zusammenhang mit  einer 15a Vereinbarung zwischen Bund und Ländern auf die Bedeutung von Musik und Kreativität im Rahmen der Ausbildung von Freizeitpädagogen hingewiesen. Diese Freizeitpädagogen sollen im Rahmen der schulischen Ganztagsbetreuung zum Einsatz kommen. Ermöglicht werden soll auch eine engere Verschränkung zwischen Schule und Musikschule. „Das hat besonders für OÖ große Bedeutung, hat unser Bundesland doch das am  besten  ausgebaute  und dichteste Netz an Musikschulen in Österreich. Die Kreativität unserer Menschen ist das Kapital für unsere Zukunft. Das hat bereits LH Dr. Ratzenböck erkannt und den Ausbau der Musikschulen stark forciert. Wir erwarten von BM Schmied eine rasche Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen für diese Zusammenarbeit“ fordert die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag.



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