Presse

„Xund bleiben!“

Das Wichtigste im Leben? „Xund bleiben!“ Im Rahmen des internationalen Weltfrauentages appellieren die ÖVP Frauen wie auch schon im letzten Jahr an die Frauen, die Vorsorgemöglichkeiten in allen medizinischen Bereichen in Anspruch zu nehmen. „Die Forschung der Gendermedizin muss besonders vorangetrieben werden, um die Prävention von Krankheiten rechtzeitig einsetzen zu können. Männer und Frauen sind anders krank, aber der Prototyp Patient ist nach wie vor männlich“, so Abg.z.NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen. Die ÖVP Frauen legen ihr Schwerpunktthema 2014 auf den Themenbereich Gesundheit, ganz besonders im Fokus stehen Prävention und Vorsorge. Daher möchten die ÖVP Frauen eine stärkere Einbindung von Gendermedizin in der Krankenversorgung, Forschung und Rehabilitation forcieren. Landesleiterin Durchschlag wird sich als Nationalratsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses verstärkt für den Ausbau der Vorsorgeprogramme zu spezifischen Frauengesundheitsthemen einsetzen, ganz besonders der Osteoporose, Mammographie-Screening und HPV Impfung. „Besonders durch das neue Brustkrebsscreening Programm – das eine Einschränkung des Alters von Frauen, die eine kostenloste Mammographie in Anspruch nehmen können – vorsieht, befürchten wir eine wesentliche Verschlechterung in der Brustkrebsvorsorge. Richtig und wichtig wäre es, die bestehenden Möglichkeiten der Vorsorge auszubauen und nicht eine Einschränkung der flexiblen Vorsorgeuntersuchung zu beschließen.“, so Durchschlag abschließend.

ÖVP Frauen sagen NEIN zum verpflichtenden 2. Kindergartenjahr!

Eine deutliche Ablehnung des verpflichtenden 2. Kindergartenjahres gibt es von den OÖVP Frauen." Wir  wollen  nicht schon wieder eine weitere Verpflichtung durch den Staat. Wir unterstützen den oberösterreichischen Weg, der Familien durch ein kostenfreies Angebot dazu ermutigt, Kinderbetreuung im Kindergarten in Anspruch zu nehmen" erklärt die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag. "Wir haben in OÖ eine Quote von 98% der Kinder, die im vorletzten Jahr vor der Schule den Kindergarten besuchen. Ich halte es für extrem wichtig, dass möglichst alle Kinder den Kindergarten besuchen. Es geht um Sprachkompetenz, um das Erlernen von Sozialverhalten, um die vielen Angebote, die die Bildungseinrichtung Kindergarten bereit hält. Aber die OÖVP Frauen halten nichts von Zwang. Wie man am Beispiel OÖ sieht, erreicht man mit einem guten Angebot das Ziel auch" ist Durchschlag überzeugt.

Pressekonferenz der OÖVP-Frauen und der OÖVP zum Thema „Stark. Schwarz. Weiblich. – Präsentation der Kandidatinnen der OÖVP-Frauen zur Nationalratswahl“

 – mit OÖVP-Frauen-Landesleiterin NR Claudia Durchschlag, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, OÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, OÖVP-Frauen-Landesgeschäftsführerin LAbg. Eva Gattringer, NRW-Kandidatin StR Mag. Helga Leitner (für den Wahlkreis Traunviertel), NRW-Kandidatin Sabine Schardtmüller (für den Wahlkreis Mühlviertel), NRW-Kandidatin Sybille Prähofer (für den Wahlkreis Hausruckviertel), NRW-Kandidatin Silvia Mayr (für den Wahlkreis Innviertel) und weiteren NRW-Kandidatinnen der OÖVP-Frauen. Landesleiterin Durchschlag ist OÖVP-Spitzenkandidatin im Wahlkreis Linz und Umgebung und auch Spitzenkandidatin der OÖVP-Frauen bei der NRW 2013.

Presseunterlagen

Kostenlose HPV-Impfung ab 2014

LL Abg.z.NR Claudia Durchschlag

Erfreut zeigt sich die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg. z.NR Claudia Durchschlag über den Sinneswandel der SPÖ, die HPV Impfung kostenlos anzubieten.
Noch im letzten Gesundheitsausschuss vor wenigen Monaten haben sich sowohl der SPÖ Gesundheitsminister als auch die SPÖ Gesundheitssprecherin und Frauenministerin Heinisch-Hosek dezidiert gegen die Freigabe der HPV-Impfung auf Krankenschein ausgesprochen.
„Es zeigt sich wiederum, dass Überzeugungsarbeit und Beharrlichkeit im Sinne der Frauen zum Erfolg führen. Mir ist es wichtig, dass die HPV Impfung auf Krankenschein tatsächlich realisiert wird“, freut sich Claudia Durchschlag, selbst Mitglied im Gesundheitsausschuss. „Frauenpolitik ist das Bohren besonders harter Bretter. Nach 3 Jahren hat sich unsere Arbeit ausgezahlt. Ein großes Dankeschön an unsere hartnäckige Bundesleiterin NR Dorothea Schittenhelm.“

 

 

Präsentation eines Florianer Kleinods!

Vorigen Freitag gab es  im Stift St. Florian die Präsentation einer Sonderpostmarke. Für die Serie „sakrales Österreich“ wurde  bereits zum dritten Mal auf ein Motiv aus Oberösterreich zurückgegriffen.  Der öst. Philatelisten Verein St. Gabriel  unter der Leitung von Dr. Karl Ohnmacht  konnte in Zusammenarbeit mit Ing. Jörg Pribil von der öst. Post AG  eine Marke präsentieren, die ein Motiv aus einer Handschrift aus dem Stift St. Florian zeigt. „ Sakrale Kunst ist in OÖ in vielerlei Formen präsent und Teil unserer Identität. Als Land der Kirchen und Klöster können wir noch viele Motive für Sonderpostmarken und Briefmarken zur Verfügung stellen „ freut sich Abg.z.NR Claudia Durchschlag mit den Veranstaltern und vielen interessierten Besucherinnen und Besuchern.

Pressekonferenz anlässlich des internationalen Frauentages zum Thema:  „Frauenleben muss leistbar bleiben!“ ein.

Donnerstag, 7. März 2013, 11.00 Uhr
OÖ. Presseclub - Saal A, Landstraße 3, Linz

Ihre Gesprächspartnerinnen:
• Bundesministerin Dr. Maria Fekter
• Landesrätin Mag. Doris Hummer
• Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag

Beschluss im Nationalrat

Einstimmig wurde gestern, 27.2. im Nationalrat ein Antrag beschlossen, der sich an die türkische Regierung wendet. Es geht um den Fortbestand eines der ältesten christlichen Klöster der Welt, Mor Gabriel, im Südosten der Türkei in der Nähe der syrischen Grenze gelegen. Durch ein oberstgerichtliches Urteil sollen Grund und Boden des Klosters, das vor mehr als 1600 gegründet wurde und zur syrisch-orthodoxen Kirche gehört, an den türkischen Staat fallen. Das würde die wirtschaftliche Grundlage des Klosters zerstören.  Doch das ist nicht die einzige Bedrohung, mit der diese religiöse Minderheit in der Türkei zu kämpfen hat. Die Priesterausbildung ist seit 1980 verboten, und auch der Unterricht in aramäischer Sprache, die Sprache Jesu Christi, ist untersagt. „Trotz nachweisbarer Fortschritte, die der türkische Staat für  religiöse Minderheiten in den letzten Jahren umgesetzt hat, muss es uns allen ein Anliegen sein, uns für den Fortbestand des Klosters Mor Gabriel einzusetzen. Demokratisch gewählte nationale Parlamente haben nicht nur die Aufgabe, im eigenen Wirkungsbereich tätig zu sein, sondern der Einsatz für Menschenrechte, für den Schutz von Minderheiten muss natürlich über die eigenen Grenzen  hinausgehen. Und der Schutz christlicher Minderheiten ist mir, ist der ÖVP ein besonderes Anliegen,“ betont Abg.z.NR Claudia Durchschlag, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte.

Verbesserung der Fahrgastrechte

Für viele Pendler und Pendlerinnen, die den Weg zur Arbeit umweltschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurück legen, gibt es weitere Verbesserungen. Da besonders oft über unpünktliche Züge geklagt wird, gibt es jetzt noch strengere Auflagen für die Bahn. Die Entschädigungsmöglichkeiten werden ausgeweitet, ein Fahrgastbeirat, der neu eingerichtet wird, wird darüber wachen. „Da diese Entschädigungen  jetzt auch auf Kurzstrecken ausgeweitet werden, betrifft das auch viele Frauen bei ihrem täglichen Weg zur Arbeit“ freut sich die Landesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Pressekonferenz der OÖVP Frauen - 14. Dezember 2012

Im Rahmen der Halbzeitbilanz stellten die OÖVP Frauen das Arbeitsprogramm der vergangenen 3 Jahren vor, ebenso gab es einen Einblick in die Organisationsentwicklung im Bezug auf Mandatarinnen, Ortsgruppen und Bezirke. Der Blick in die Arbeitsfelder für 2013 zeigte die Herausforderung wie Volksbefragung zur Wehrpflicht und die Nationalratswahl auf.

Presseunterlagen

Krebsvorsorge

Oktober ist Brustkrebsmonat. Die Pink Ribbon Aktion weist seit 20 Jahren auf diese für Frauen bedrohlichste Krebsart hin. Und auch auf die entsprechende Vorsorgemöglichkeit. Mammographie und Ultraschall, in Kombination mit der regelmäßigen Selbstabtastung tragen zur Früherkennung bei, und können viel Leid verhindern helfen. Österreich hat zwar bereits eine relative gute Untersuchungsdichte, doch ca. 30% der Frauen nehmen diese Möglichkeiten nicht oder nicht  in der entsprechenden Regelmäßigkeit in Anspruch. Daher der Aufruf der ÖVP Frauen: gehen Sie zur Vorsorgeuntersuchung, nehmen Sie diese kostenfreie Möglichkeit in Anspruch! Eine zweite vermeidbare Krebsart von Frauen ist der Gebärmutterhalskrebs. Seit einigen Jahren gibt es dazu eine Impfung, die sog. HPV-Impfung. Diese hat in Bezug auf diese Viren eine fast 100% Wirkung. Allerdings kostet diese 3-teilige Impfung über € 600.- und stellt daher für viele Frauen eine finanzielle Hürde dar, da die Kosten zur Zeit noch selbst zu tragen sind. Daher die Forderung der ÖVP Frauen: eine Aufnahme der HPV-Impfung in den öst. Impfplan und damit verbunden die Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Damit kann nicht nur viel persönliches Leid verhindert werden, sondern auch die Kosten der Folgeerkrankungen und Behandlungen eines Gebärmutterhalskrebses verringert werden.

Ausbau der Ganztagsbetreuung aus Sicht der OÖVP Frauen positiv

Der auf Regierungsebene ausverhandelte zusätzliche Ausbau der schulischen Tagesbetreuung ist aus Sicht der OÖVP Frauen ein richtiger Schritt, stellt Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag fest. Und zwar aus mehreren Gründen.
Erstens steht mit dem Vorschlag das Prinzip der Wahlfreiheit weiter außer Streit. Es muss auch weiterhin gewährleistet sein, dass Eltern selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten. Ob sie eine ganztägige Betreuung brauchen und auch in Anspruch nehmen wollen, muss Entscheidung der Eltern bleiben. Eltern, die beide ganztägig berufstätig sind, ist mit diesem Vorschlag eine qualitätsvolle Betreuung ihrer Kinder am Nachmittag gesichert.
Zweitens wird sichergestellt, dass bei einem Ausbau der Ganztagsschule die Zusammenarbeit mit Musikschulen einerseits und Sportvereinen andererseits ausgebaut wird. Speziell auf  das Thema Bewegung für Kinder und Jugendliche wird besonders geachtet werden müssen.
Und drittens ist uns das Prinzip „bedarfsorientiert“ besonders wichtig. Dort, wo sich in einer Gemeinde Schule und Eltern für ein Modell entscheiden, dort soll in der entsprechenden Form ausgebaut werden (Ganztagsschule, schulische Tagesbetreuung oder Hortangebot). Durchschlag abschließend:“ Keinesfalls darf das Prinzip Gießkanne zur Anwendung kommen. Das würde einen falschen Umgang mit dem Geld der Steuerzahler bedeuten, und die Wünsche von Eltern missachten“.

Abg.z.NR Claudia Durchschlag
Landesleiterin OÖVP Frauen
 T: +43 (676) 4263025
E:
claudia.durchschlag(at)liwest.at

Altergerechtes Bauen

Abg.z.NR Claudia Durchschlag

Der Baukulturreport 2011, der heute im Nationalrat besprochen wurde, weist als klassische Querschnittsmaterie auch auf die Bedeutung altersgerechten Bauens hin. Ein Segment, dessen Wichtigkeit in den nächsten Jahren noch zunehmen wird. Einerseits, wenn es um die ältere Generation geht. Alten und hochbetagten Menschen, die u.U. auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, muss ein selbständiges, eigenverantwortliches Leben und ausreichende Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht werden. Das bedeutet für die Stadt- und Ortskerne kurze Wege und  gute öffentliche Verkehrsmittel. Altersgerechtes Bauen muss aber auch an Kinder und Jugendliche denke. Ausreichend Bewegungsmöglichkeiten, die dabei helfen, dass die durch Bewegungsmangel entstehenden Krankheitsbilder wie Übergewicht, Fettleibigkeit, Erkrankungen des Haltungs-und Bewegungsapparates wieder zurück gedrängt werden können. „Diesen Herausforderungen müssen wir uns stellen. Der Baukulturreport mit seinen 45 Empfehlungen bietet dazu gute Lösungsansätze, um Österreich auch weiterhin als Land mit so hoher Lebensqualität“ so Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Pressekonferenz 5.3.2012

Die OÖVP Frauen laden am Montag den 5. März 2012 um 11.00 Uhr im Presseclub in Linz – Gewölbesaal anlässlich des Internationalen Frauentages zu einer Pressekonferenz ein.
Präsentation 365 Tage Ehrenamtsstunden der Frauen in Oberösterreich und Start der Initiative  „Zukunft braucht Verantwortung“

Vor einem Jahr wurde der rühmliche Frauenkalender an die Frauen weitergegeben und um Aufzeichnung der Stunden ersucht – dieses Ergebnis wird der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus wird die neue Initiative der OÖVP Frauen zum Thema- mehr Nachhaltigkeit auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene- vorgestellt.

Gesprächspartnerinnen sind:
• Abg.z.NR Claudia Durchschlag – Landesleiterin
• LAbg. Eva Maria Gattringer – Landesgeschäftsführerin
• LAbg. Mag. Doris Schulz – Stv. Landesleiterin
• Mag. Dagmar Beutelmeyer - Meinungsforscherin

Presseunterlagen

So fröhlich soll Fasching sein!

Zu einem fröhlichen Faschingsnachmittag luden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LPBZ Schloss Gschwendt die Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörigen und Sachwalter.  Phantasievolle Kostüme, lustige Spiele, flotte Musik und kulinarische Köstlichkeiten waren die Zutaten zu einem gelungenen Nachmittag. „Es ist immer wieder beeindruckend, mit wie viel Herz und Einsatz hier für die Bewohnerinnen und Bewohner gearbeitet wird“ freut sich Abg.z.NR Claudia Durchschlag

Präsentation Jahresprogramm 2012_OÖVP Frauen

P R E S S E B R U N C H  - Montag, 23. Jänner 2012
mit Abg.z.NR Claudia Durchschlag, LAbg. Eva Maria Gattringer und LAbg. Mag. Doris Schulz
 
Pressekonferenzunterlagen

Mehr Musik und Kreativität in die Schule!

Bei der gestrigen Nationalratssitzung wurde  BM Schmied aufgefordert, sich für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Musikschulen einzusetzen.  Bereits im vorigen Sommer wurde im Zusammenhang mit  einer 15a Vereinbarung zwischen Bund und Ländern auf die Bedeutung von Musik und Kreativität im Rahmen der Ausbildung von Freizeitpädagogen hingewiesen. Diese Freizeitpädagogen sollen im Rahmen der schulischen Ganztagsbetreuung zum Einsatz kommen. Ermöglicht werden soll auch eine engere Verschränkung zwischen Schule und Musikschule. „Das hat besonders für OÖ große Bedeutung, hat unser Bundesland doch das am  besten  ausgebaute  und dichteste Netz an Musikschulen in Österreich. Die Kreativität unserer Menschen ist das Kapital für unsere Zukunft. Das hat bereits LH Dr. Ratzenböck erkannt und den Ausbau der Musikschulen stark forciert. Wir erwarten von BM Schmied eine rasche Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen für diese Zusammenarbeit“ fordert die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

OÖVP Frauen für Schuldenbremse

Für die OÖVP Frauen hat das Thema der Nachhaltigkeit eine besonders große Bedeutung. „Wir Frauen geben Leben weiter, wir bekommen Kinder, begleiten sie ins Leben und sind mit ihnen ein Leben lang verbunden. Daher ist es uns wichtig, unter welchen Umständen unsere Kinder und Enkelkinder einmal leben können. Das betrifft das Thema Umwelt und Energie genauso, wie das Thema der Finanzen. Daher ist für uns die Schuldenbremse auch das richtige Signal“ betont die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag. Vernünftiges Sparen muss das Gebot der Stunde sein. Dass das auch funktionieren kann, macht das Land OÖ vor, in dem die Spitalsreform einstimmig beschlossen werden konnte. „Leider ist die Opposition auf Bundesebene nicht so verantwortungsbewusst. Wir OÖVP Frauen fordern die Oppositionsparteien auf, die Sparmaßnahmen, die kommen werden, dann auch im Sinne der Nachhaltigkeit mit zu tragen“, so Durchschlag.

Meilenstein für die zahnärztlichen Assistentinnen

Im heutigen Gesundheitsausschuss wurden das Berufsbild der zahnärztlichen Assistenz und die Anerkennung als Gesundheitsberuf erstmals geregelt und einstimmig beschlossen. Bisher war der Beruf der zahnärztlichen Ordinationshilfe nur ein Hilfsberuf. In der ab Beschlussfassung gültigen Regelung  wird die zahnärztliche Assistentin ein Lehrberuf sein, und die Lehre kann  bei FÄ für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie  und bei Zahnärzten und Dentisten absolviert werden.
Besonders aus Frauensicht ist diese Beschlussfassung wichtig, sind es doch hauptsächlich Frauen, die diesen Beruf ausüben. Es ist auch zu hoffen, dass sich auf längere Sicht das Lohnniveau für diese Berufsgruppe verbessert, da durch die verbesserte Ausbildung auch die Qualität gesichert wird. Die Fortbildung zur Prophylaxe Assistentin wird mit diesem Gesetz ebenfalls geregelt. „Die Regelung der Ausbildung als Gesundheitsberuf dient sowohl den Frauen, die diese Ausbildung wählen, als auch der Patientensicherheit. Die Anhebung der Gehälter ist der nächste logische Schritt“ fordert die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Bessere Vereinbarkeit

„Der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten, der im Nationalrat beschlossen wurde, ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist Abg.z.NR und Landesleiterin der OÖVP Frauen Claudia Durchschlag überzeugt. Besonderes Augenmerk wird auf die Qualität volle Betreuung der Unterdreijährigen gelegt. In diesen Bereich werden auch die meisten Mittel fließen. Ein wesentlicher Bestandteil eines flexiblen Kinderbetreuungssystems sind die Tageseltern. Auch die sollen mit dieser Regelung gestärkt werden. „Tagesmütter und Tagesväter entsprechen dem Wunsch sehr vieler Eltern, die eine familienähnliche Betreuungsstruktur für ihre Kinder suchen. Es ist äußerst positiv, dass die neue 15a Vereinbarung diesem Wunsch der Eltern auch nachkommt“ zeigt sich  Abg.z.NR Claudia Durchschlag erfreut.

Abg.z.NR Claudia Durchschlag – Ausbildung für Pflegeberufe

Vorsichtig positiv beurteilt die Landesleiterin der OÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag den Vorschlag von JVP Chefin LAbg. Mag.a Helena Kirchmayr, die Ausbildung für Pflegeberufe nach der Pflichtschule beginnen zu können. „In Zeiten, in denen wir viele Zimmer in Pflegeheimen auf Grund des Mangels an Pflegepersonal nicht belegen können, ist es wichtig über Wege nachzudenken, junge und geeignete Menschen schon nach der Pflichtschule ins Boot zu holen“ pflichtet Durchschlag bei. Allerdings, und das hat sich in vielen Gesprächen mit Angehörigen von Pflegeberufen und Pflegedirektoren immer wieder gezeigt, darf besonders das Element der persönlichen Reife nicht außer Acht gelassen werden. „Dier Erfahrung hat gezeigt, dass sich besonders junge Menschen in der Pubertät  im Umgang mit alten pflegebedürftigen Menschen, die sich  am Ende ihres Lebensweges befinden, überfordert fühlen. Und als Konsequenz dann nicht sehr lange im Beruf bleiben.  Eine Vorverlegung der Ausbildung muss gewährleisten, dass sowohl auf die Bedürfnisse der alten als auch auf die persönliche Situation der jungen Menschen Rücksicht genommen wird“ fordert Durchschlag. Ein Modulsystem mit vorgezogener theoretischer Ausbildung sieht sie als möglichen Lösungsansatz.
„Wir werden uns aber auch über die Entlohnung Gedanken machen müssen. Ein Beruf, der zu mindestens 80 % von Frauen ausgeübt wird, ein  Beruf, der neben dem Fachwissen auch einen enormen persönlichen Einsatz und Einfühlungsvermögen verlangt, solch ein Beruf braucht auch die entsprechende Entlohnung, um konkurrenzfähig und attraktiv neben anderen Berufen bestehen zu können“ verlangt Durchschlag.

Abg.z.NR Claudia Durchschlag: "Gesundheitsziele sollen definiert werden!"

An seinem letzten Sitzungstag vor der Sommerpause hat der Nationalrat den Gesundheitsminister aufgefordert, bis zum Sommer 2012 nationale Gesundheitsziele auszuarbeiten und vorzulegen. Dabei geht es darum, unter Einbeziehung aller relevanten Mitgestalter im Gesundheitswesen festzulegen, in welche Richtung Österreichs Politik gehen soll. Nicht nur medizinische Aspekte werden dabei einfließen, sondern auch Umweltbedingungen, soziale Faktoren und natürlich Bildung. „Damit haben die Themen Prävention, Vorsorge und Gesundheitsförderung endlich die Chance, in Österreich einen höheren Stellenwert zu bekommen“ freut sich Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Kindergartenpädagoginnen enttäuscht von Frauenministerin!

Kein Verständnis hat die Abgeordnete zum OÖ. Landtag und Vorsitzende der Vereinigung für Kindergartenpädagoginnen im Christlichen Lehrerverein, Eva Maria Gattringer, für den Vorschlag von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Kindergarten nur zwei Wochen in den Ferien zu schließen. „Frau Heinisch-Hosek hat offensichtlich einen sehr einseitigen Blick auf den Kindergartenbereich“, stellt Gattringer fest und fügt hinzu „Als Frauenministerin hat sie in meinen Augen versagt!“ Kindergartenpädagogin ist eine der letzten fast reinen Frauenberufe, daher läge es in ihrer Verantwortung sich für die Aufwertung dieses Berufsstandes einzusetzen, dazu gehört die tertiäre Ausbildung, Abschluss mit Bachelor und bessere Gehälter, sowie ausreichend Erholungszeiten für die Pädagoginnen. Die Arbeit von KindergartenpädagogInnen unterscheidet sich in keiner Weise von der der Lehrer/innen, bis auf die Notengebung. Der Kindergarten ist eine Stätte vorschulischer Bildung, die Pädagoginnen sind Expertinnen für frühkindliche Entwicklung und Bildung. „Frau Heinisch-Hosek soll sich auf ihre Kernkompetenz besinnen und sich für bessere Rahmenbedingungen für Kindergartenpädagoginnen einsetzen,“ fordert Gattringer.

Abg.z.NR Claudia Durchschlag: Erweiterung der schulischen Tagesbetreuung – Möglichkeit für Gesundheitsprävention gegeben!

OÖ forciert den Atomstromausstieg und Unabhängigkeit von Atomstrom

LAbg. Doris Schulz lädt zu Unterschriftenaktion “Frauen gegen Atom“

Am kommenden Samstag, den 11.6.2011 ab 9 Uhr sammeln die OÖVP Frauen Wels am Welser Wochenmarkt Unterschriften für diese Initiative „Frauen gegen Atom“ und laden dazu herzlich ein.

Presseaussendung

Unterschriftenliste

Pressekonferenz mit Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm

Anlässlich des Antrittsbesuches der seit November 2010 amtierenden Bundesobfrau der ÖVP Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm in Oberösterreich luden die oberösterreichischen VP Frauen mit Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag zu einem Abendempfang in Wels ein. Begrüßt wurden die Gäste auch von Stadtleiterin LAbg. Mag. Doris Schulz und Landesgeschäftsführerin LAbg. Eva Maria Gattringer.
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, hieß die Bundesleiterin in Oberösterreich herzlich willkommen und brachte einen Blumengruß mit. In seinen Grußworten betonte er die gute Zusammenarbeit zwischen Wien und Oberösterreich, sowie die Bedeutung von Frauen in allen politischen Funktionen. Er wies darauf hin, dass dank vieler politischer Förderprogramme der Frauenanteil in der OÖVP seit der letzten Wahl wesentlich angehoben werden konnte.

Pressebericht "Neues Volksblatt"

Präventionsanstrengungen verstärken!

Bei der gestrigen Diskussion zum Frauengesundheitsbericht wurde wieder einmal klar: Österreich hinkt nach bei den Ausgaben für Prävention.  Aber nur durch breitenwirksame Vorbeugemaßnahmen werden wir unser gutes Gesundheitssystem auch auf diesem Niveau erhalten können. 90% der Herzkreislauferkrankungen  werden durch Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes, Bluthochdruck ausgelöst- Diese Risikofaktoren werden allerdings nicht  ausreichend als Risikofaktoren erkannt. Daher bedarf es gezielter Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen, um hier mehr Bewusstsein zu schaffen. Aber ein Herzinfarkt ist für Frauen auch aus anderen Gründen ein hohes Risiko: jüngere Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko an einem Herzinfarkt zu versterben. Dabei haben nur 32 % der Frauen die gleichen Symptome wie Männer, was das Erkennen der Erkrankungen verzögert. Frauen werden daher wesentlich später einer richtigen Diagnose und Behandlung zugeführt. Durch verstärkte Forschung im Bereich Gender Medizin und eine verbesserte Ärzteausbildung in diesem Bereich soll hier Abhilfe geschaffen werden. „Es kann nicht sein, dass Männer bereits nach 9 Monaten, Frauen aber durchschnittlich erst nach 6 Jahren die richtige Behandlung bekommen. Hier ist der Gesundheitsminister gefordert, endlich aktiv zu werden“ fordert die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Girls Day 2011!

Dieser Tag steht ganz im Zeichen von jungen Mädchen und ihrer Berufswahl.  Eines der „ewigen“ Themen in Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen des Lebens ist das Thema: „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“.  Neben nicht wirklich erklärbaren Entlohnungsunterschieden in gleichen Berufen, ist ein  wichtiger Aspekt die schlechtere Bezahlung in sog. Typischen Frauenberufen.  Auch aus diesem Grund, und um das Potential von Mädchen in bisher unüblichen Frauenberufen zu nützen, wird am girl`s day jedes Jahr versucht, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. „ Das Land OÖ ist wie jedes Jahr mit vielen Aktionen aktiv  und trägt somit ganz wesentlich zu einer aktiven Gleichstellungspolitik bei“ freut sich die Landesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag.

Frauenförderung im neuen Fremdenrecht

Im NR wurde das Fremdenrechtsänderungspaket mit den Stimmen der Regierungsparteien beschlossen. Neben Änderungen im Ablauf der Erstaufnahme von Asylwerbern (Stichwort 5 -7 Tage Aufenthalt im Erstaufnahmezentrum), geht es auch um verbesserte Kriterien im Bereich der Zuwanderung. Mit der Rot-Weiß-Rot-Card wurde ein Instrument geschaffen, das eine geordnete und Kriterien geleitete Zuwanderung ermöglicht, speziell von hoch ausgebildeten Menschen, von Menschen in Mangelberufen und von sogenannten „high potentials“. Ein weiterer Punkt betrifft den Familiennachzug. Da geht es  um Deutschkenntnisse, ein besonders wichtiges Kriterium für erfolgreiche Integration. „Besonders aus Sicht der Frauen ist das ein Pluspunkt.“ Ist die Landesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Claudia Durchschlag überzeugt. „Es geht nicht darum, jemanden auszugrenzen. Es geht auch nicht darum,  besondere Geschenke zu machen. Es geht um das konfliktfreie Zusammenleben in Österreich. Es geht um Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Menschen. Und gerade für Frauen, die noch ein traditionelles Modell leben und nicht im Arbeitsprozess integriert sind, ist es wichtig, die Sprache zu beherrschen, um mit anderen, deutsch sprechenden Frauen in Kontakt kommen zu können. Daher ein deutliches JA der ÖVP Frauen zu den Änderungen im neuen Gesetz

Presselunch - OÖVP Frauen präsentieren Arbeitsjahr 2011

Bildung und Ehrenamt sind Schwerpunkte
Ein umfassendes Arbeitsprogramm präsentieren die OÖVP Frauen zu Jahresbeginn.
Zuvorderst fordern die OÖVP Frauen eine Weiterentwicklung, aber trotzdem die Beibehaltung eines differenzierten Schulsystems. Landesleiterin und NR Claudia Durchschlag freut sich über das Bildungskonzept des Bundes ÖVP mit der Beibehaltung des Gymnasiums: „Die Neue Mittelschule ist eine Aufwertung der Hauptschulen, die Mittlere Reife garantiert, dass jeder Schüler entsprechend seinen Begabungen und Talenten seine weitere Bildungslaufbahn fortsetzen kann.“ 
Presseunterlage

P R E S S E K O N F E R E N Z mit Landesleitung Abg.z.NR Durchschlag, LAbg. Gattringer, LAbg. Mag.a Schulz

Präsentation: Frauenkalender 2011 „ Es ist uns eine Ehre“ anlässlich des 100. Weltfrauentages.
Die Landesleitung der OÖVP Frauen nimmt den 100. Weltfrauentag und das von der Europäischen Union ausgerufene Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 zum Anlass die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Frauen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zur rücken. Sie spricht den Frauen besonderen Dank aus und würdigt deren Leistungen im Ehrenamt. Frauen sind in immer größerer Zahl in den unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Bereichen viele Stunden unentgeltlich - ehrenamtlich für das Wohl unserer Gesellschaft tätig. Sie sind mit ihrem Engagement und ihren Tätigkeiten eine tragende Säule des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Daher beabsichtigt die Landesleitung als einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit im Jahr 2011, den Zeitaufwand des ehrenamtlichen Wirkens von Frauen aufzuzeigen. Als Initiative dazu dient der Frauenkalender 2011 „Es ist uns eine Ehre“, der zum Weltfrauentag am 8. März 2011 erschienen ist. Er bietet ab diesem Tag bis zum Weltfrauentag 2012 den Frauen die Möglichkeit, ihren persönlichen ehrenamtlichen Zeitaufwand schriftlich festzuhalten. Nach Ablauf des Jahres ersucht die Landesleitung der OÖVP Frauen, den Kalender zur anonymen Auswertung an die Landesleitung einzusenden. Die Ergebnisse sollen die vielfältigen und zeitaufwändigen, ehrenamtlichen Leistungen von Frauen „in das Licht der Öffentlichkeit“ rücken.Das leitende Team der OÖVP Frauen möchte nicht nur allen in Ehrenämtern tätigen Frauen Dank aussprechen.
Es sieht sich auch als Anlaufstelle für deren Anliegen und Sorgen und steht unterstützend zur Seite. Die Landesleitung setzt sich vor allem für entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen und Verbesserungen in der Frauenpolitik ein.
Presseuntelagen


Bildrecht: OÖVP Frauen - Abdruck honorarfrei
 
Für nähere Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 
Pressekontakt:
Monika Ratzenböck
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mobil:  +43 (0) 699 12848226
E-Mail:  office(at)presse-ratzenboeck.at
 

Zuerst Sicherheit, dann Wehrpflichtdebatte

Presseaussendung Februar 2011

LAbg. Eva Maria Gattringer informiert über die Kinderbetreuungssituation in OÖ!

Bundesministerin Heinisch-Hosek beschneidet Wahlfreiheit der jungen Mütter

Große Empörung herrscht bei den Oberösterreichischen VP Frauen über die Ansage von Frauministerin Gabriele Heinisch-Hosek. „Sie würde am liebsten die Langvariante des Kinderbetreuungsgeldes streichen, aber erst wenn genügend Krippenplätze vorhanden sind“, legt sie im Interview mit den OÖN am 25.11.2010 dar.
„Das Kinderbetreuungsgeld ist der familienpolitische Meilenstein der letzten Jahre und die lange Variante nach wie vor die am meisten nachgefragte. Ich halte nichts von einer ideologisch motivierten Abschaffung“, stellt die Landesleiterin der OÖVP Frauen Abg.z.NR Claudia Durchschlag in diesem Zusammenhang fest und betont „Wenn ich das Thema Wahlfreiheit ernst nehme und die Frauen nicht entmündigen will, kann ich nicht einfach die lange Variante streichen. Für Wahlfreiheit brauchen wir beides: ausreichend Kinderbetreuungsplätze und finanzielle Unterstützung in den bisher erprobten Formen.
„Gerade in den ersten Lebensjahren und wenn mehrere Kinder da sind wollen die Mütter eher länger bei ihren Kindern zuhause bleiben und nicht so schnell wie möglich an den Arbeitsplatz zurückkehren“, sagt LAbg. Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen und selber Mutter von drei Kindern. „Wenn wir wieder Familien mit mehreren Kindern haben wollen, müssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die den Wiedereinstieg auch nach zwei, drei oder mehr Kindern noch möglich machen“, weiß Gattringer aus eigener Erfahrung.
„Die SPÖ Frauenministerin soll sich um die Bedürfnisse aller Frauen kümmern und sich auch an der Lebensrealität der Frauen im ländlichen Raum orientieren,“ fordern Durchschlag und Gattringer.

Klares Nein zur Wehrpflicht für Frauen

OÖVP Frauen gegen Volksbegehren „Neuregelung der Wehrpflicht“

Ein klares Nein sagen die OÖVP Frauen zum bevorstehenden Volksbegehren „Neuregelung der Wehrpflicht“. „Eine allgemeine Wehrpflicht würde bedeuten, dass diese für Frauen wie Männer gilt. Da Frauen aber eine Großteil der unbezahlten Arbeit in der Familie und Gesellschaft leisten, kann es nicht sein, dass sie auch diese Verpflichtung eingehen müssen“ fordert NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen und stellt fest: „Solange für Frauen und Mädchen nicht in alle Bereichen absolute Chancengleichheit herrscht, werden wir uns mit aller Kraft gegen solche Vorschläge stellen.“.
In Deutschland und Österreich wenden Männer täglich durchschnittlich 2:05 Stunden für Haus- und Familienarbeit aufwandten, erreichen Frauen einen Durchschnitt von 3:50 Stunden am Tag. Da die unbezahlte Arbeit - trotz zunehmender Integration von Frauen in die Erwerbstätigkeit - weiterhin hauptsächlich von Frauen geleistet wird, besteht eine starke Belastung von Frauen, welche die Anforderungen des Berufs mit denen der Haus- und Familienarbeit vereinbaren müssen. Frauen können als Soldatinnen in allen Rängen des Militärs ohnehin schon ihre Berufskarriere machen.
LAbg. Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen weist darauf hin: „Frauen haben durch Geburten ohnehin im Berufsverlauf viele Nachteile, die durch weitere Berufsunterbrechungen nicht noch größer werden sollen.“ Erwiesenermaßen leisten mehr als 40% aller Frauen in der Nachbarschaftshilfe, im kirchlichen Umfeld, den Elternvereinen und im sozialen Ehrenamt großartiges.
LAbg. Mag. Doris Schulz, stellvertretende Landesleiterin der OÖVP Frauen, plädiert für den Ausbau des bisherigen Freiwilligen Sozialjahres, „denn manche junge Frauen und Männer nützen diese Zeit zur Berufsorientierung, sollten aber so gut abgesichert sein, dass sie ohne Zuschüsse aus dem Elternhaus selbstständig leben können.“ 

 

 

OÖVP Frauen und JVP gegen verpflichtendes soziales JahrWehrpflicht soll bleiben, freiwilliges Sozialjahr verbessert werden

Kein Verständnis für ein verpflichtendes soziales Jahr als Ersatz für den Zivildienst zeigt die Führungsspitze der OÖVP Frauen und der oberösterreichischen JVP. NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen, stellt fest: „Solange für Frauen und Mädchen nicht in alle Bereichen absolute Chancengleichheit herrscht, werden wir uns mit aller Kraft gegen solche Vorschläge stellen.“

JVP Obmann Mag. Bernhard Baier steht für die allgemeine Wehrpflicht ein und gibt zu bedenken: „Im Zivildienst haben wir seit Jahren Wartelisten von Wehrpflichtigen und derzeit nicht genug Plätze für den Sozialdienst, daher können junge Frauen hier keine „Lücken“ füllen.“ LAbg. Mag. Helena Kirchmayr von der JVP und LAbg. Mag. Doris Schulz, stellvertretende Landesleiterin der OÖVP Frauen, plädieren für den Ausbau des bisherigen Freiwilligen Sozialjahres, „denn manche junge Frauen und Männer nützen diese Zeit zur Berufsorientierung, sollten aber so gut abgesichert sein, dass sie ohne Zuschüsse aus dem Elternhaus selbstständig leben können.“ 

Der Zivildienst entspricht rein rechtlich dem Wehrersatzdienst. Frauen, die in Österreich zum Bundesheer gehen, tun dies freiwillig, sind angestellt, und daher nicht in den Zivildienst eingebunden.

LAbg. Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen weist darauf hin: „Frauen haben durch Geburten ohnehin im Berufsverlauf viele Nachteile, die durch weitere Berufsunterbrechungen nicht noch größer werden sollen.“ Erwiesenermaßen leisten mehr als 40% aller Frauen in der Nachbarschaftshilfe, im kirchlichen Umfeld, den Elternvereinen und im sozialen Ehrenamt großartiges. Jeder dritte ehrenamtlich tätige in Oberösterreich ist unter 30 Jahren alt. 

„Die Naturwissenschaft ist auch weiblich!“

Mädchen brauchen mädchengerechten Unterricht stellt Landesleiterin Abg.z.NR Claudia Durchschlag anlässlich der Diskussion um einen reinen Mädchenunterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern fest.
Untersuchungen haben immer wieder gezeigt, dass das Interesse für  Naturwissenschaften, Mathematik und Technik in reinen Mädchenklassen leichter erreicht werden kann, als in gemischten Klassen mit Buben. Die OÖVP Frauen fordern eine sachliche Abklärung der Ursachen. „Ein Zugang liegt sicher auch in der Lehrerinnen und Lehrerausbildung!“ ist Lgf. LAbg. Eva Maria Gattringer überzeugt. Im Sinne der bestmöglichen Talentförderung wäre das ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit.

 

Die Bezirksleiterin der ÖVP-Frauen Urfahr-Umgebung, Landtagsabgeordnete Eva Maria Gattringer nutzte den heutigen landesweiten „Girls-Day“ zu einem Besuch bei der Firma Rabmer-Bau in Altenberg.

Beim Girls' Day bieten Unternehmen einen Tag lang Schülerinnen die Möglichkeit, technische Berufe kennen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. "Ziel des Girls' Day ist es, den Mädchen neue Berufsfelder aufzuzeigen und ihr Interesse für technische Berufe zu wecken. Die Mädchen sind mit vollem Einsatz bei der Sache, das ist die beste Bestätigung für den Girls' Day", betonte Gattringer im Rahmen des Betriebsbesuches. Stellvertretend für alle beteiligten Unternehmen im Bezirk dankte Gattringer der Firmeninhaberin Ulrike Rabmer-Koller für die Unterstützung dieser Aktion. "Damit leisten die Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Zukunft der Mädchen", zeigt sich Gattringer überzeugt.

 

 

 

Presseaussendung LAbg. Eva Maria Gattringer

Presseinformation zum Frauenbündins am 8. März 2010 der OÖVP Frauen


OÖVP Frauen stehen für fundierte Frauenpolitik ohne ideologische Scheuklappen

„Fürs erste gibt es mit uns noch kein gemeinsames Frauenbündnis in Oberösterreich“, stellt die Landesleiterin der OÖVP Frauen Nationalrätin Claudia Durchschlag bedauernd fest.
Sehr erfreulich waren die ersten Schritte in Richtung Zusammenarbeit in den letzten Wochen, jedoch konnte kein inhaltlicher Konsens gefunden werden. Daher entschlossen sich die OÖVP Frauen in diesem Jahr noch keinen gemeinsamen Auftritt zum Internationalen Welt Frauentag mit dem Frauen Bündnis 8. März zu machen.
„Die OÖVP Frauen stehen für fundierte Frauenpolitik ohne ideologische Scheuklappen;“ beton Landesgeschäftsführerin LAbg. Eva Maria Gattringer.
Wir hoffen, dass das Frauen Bündnis 8. März künftig noch  mehr Interesse an einem gemeinsamen Nenner in der Frauenpolitik zeigt und mehr Aufgeschlossenheit  gegenüber anderen Meinungen an den Tag legt.
NR Claudia Durchschlag ist optimistisch, dass ein gemeinsamer Weg gefunden werden kann, denn die Interessen der Frauen sind zu wichtig um nur durch die ideologische Brille gesehen zu werden.

Frauenpolitik ist keine sozialdemokratische Erbpacht

OÖVP Frauen leisten erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei Bürgermeisterinnen und weiblichen Abgeordneten

Die aktuelle Studienergänzung des Institut für Parlamentarismus und Demokratie über Bürgermeisterinnen und Politikerinnen in der EU ist der „beste Beweis, dass Frauenpolitik keine sozialdemokratische Erbpacht ist“, stellt die Landesleiterin der OÖVP Frauen, LAbg. Claudia Durchschlag, fest. Von 110 Bürgermeisterinnen in ganz Österreich sind 55,4% von der ÖVP, in Oberösterreich von 28 Bürgermeisterinnen 17 von der ÖVP.

Seit 6 Jahren veranstalten die OÖVP Frauen ein jährliches „Polit-Training für Frauen“ und im vergangenen Jahr ein „Polit-Mentoring für OÖVP Gemeinderätinnen“.
„Es ist uns wichtig, die Qualifikation von Frauen in der Politik zu unterstützen und wir verzeichnen damit beste Erfolge“, freut sich Durchschlag. Aus den bisherigen 80 Teilnehmerinnen sind 3 Bürgermeisterinnen, 6 Vizebürgermeisterinnen,                           17 Gemeinderätinnen, 2 Stadträtinnen und 3 Landtagsabgeordnete hervorgegangen, die wir auf ihrem Weg begleitet haben.

Die Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen, LAbg. Eva Maria Gattringer, selbst Absolventin des Politik-Lehrgangs und Politik-Mentoringprogrammes des Landes OÖ meint: „Es ist wichtig, männliche Entscheidungsträger wie Bürgermeister und Parteiobleute bei der Karriereplanung der Polit-Trainees ins Boot zu nehmen.“ Außerdem verdichten die OÖVP Frauen ihr Netzwerk in den verschiedenen politischen Funktionen durch regelmäßige Treffen im „Politik.Aktiv.Klub“.

LAbg. Mag. Doris Schulz, die alle Lehrgänge des Polit-Trainings der OÖVP Frauen sowie das Mentoring-Programm mitentwickelt und begleitet hat: „Frauen wollen aus ihrem eigenen Anspruch heraus entsprechendes Rüstzeug für ihre politischen Aufgaben erhalten. Dabei unterstützen wir sie als politische Frauenorganisation; aber auch die anderen Teilnehmerinnen der jeweiligen Programme. Das ist unser Erfolgsrezept.“

Im Herbst 2010 starten die OÖVP Frauen mit einem weiteren Polit-Training durch. Anmeldungen sind möglich unter christa.prammer(at)ooevp.at.      
cht
OÖVP Frauen leisten erfolgreiche Nachwuchsarbeit bei Bürgermeisterinnen und weiblichen Abgeordneten

Die aktuelle Studienergänzung des Institut für Parlamentarismus und Demokratie über Bürgermeisterinnen und Politikerinnen in der EU ist der „beste Beweis, dass Frauenpolitik keine sozialdemokratische Erbpacht ist“, stellt die Landesleiterin der OÖVP Frauen, LAbg. Claudia Durchschlag, fest. Von 110 Bürgermeisterinnen in ganz Österreich sind 55,4% von der ÖVP, in Oberösterreich von 28 Bürgermeisterinnen 17 von der ÖVP.

Seit 6 Jahren veranstalten die OÖVP Frauen ein jährliches „Polit-Training für Frauen“ und im vergangenen Jahr ein „Polit-Mentoring für OÖVP Gemeinderätinnen“.
„Es ist uns wichtig, die Qualifikation von Frauen in der Politik zu unterstützen und wir verzeichnen damit beste Erfolge“, freut sich Durchschlag. Aus den bisherigen 80 Teilnehmerinnen sind 3 Bürgermeisterinnen, 6 Vizebürgermeisterinnen,                           17 Gemeinderätinnen, 2 Stadträtinnen und 3 Landtagsabgeordnete hervorgegangen, die wir auf ihrem Weg begleitet haben.

Die Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen, LAbg. Eva Maria Gattringer, selbst Absolventin des Politik-Lehrgangs und Politik-Mentoringprogrammes des Landes OÖ meint: „Es ist wichtig, männliche Entscheidungsträger wie Bürgermeister und Parteiobleute bei der Karriereplanung der Polit-Trainees ins Boot zu nehmen.“ Außerdem verdichten die OÖVP Frauen ihr Netzwerk in den verschiedenen politischen Funktionen durch regelmäßige Treffen im „Politik.Aktiv.Klub“.

LAbg. Mag. Doris Schulz, die alle Lehrgänge des Polit-Trainings der OÖVP Frauen sowie das Mentoring-Programm mitentwickelt und begleitet hat: „Frauen wollen aus ihrem eigenen Anspruch heraus entsprechendes Rüstzeug für ihre politischen Aufgaben erhalten. Dabei unterstützen wir sie als politische Frauenorganisation; aber auch die anderen Teilnehmerinnen der jeweiligen Programme. Das ist unser Erfolgsrezept.“

Im Herbst 2010 starten die OÖVP Frauen mit einem weiteren Polit-Training durch. Anmeldungen sind möglich unter christa.prammer(at)ooevp.at.      

OÖ auf dem richtigen Weg

Die Verteilung von Chancen, von Arbeit und von Einkommen wird darüber entscheiden, ob OÖ eine Topregion bleibt. Das Land OÖ als Arbeitgeber hat hier eine entscheidende Vorbildwirkung“, ist die Landesleiterin der OÖVP Frauen LAbg. Claudia Durchschlag überzeugt. Sie gratuliert auch gleich den Verantwortlichen zu den durchgeführten Förderungsprogrammen.
„Die Förderung von Frauen im Beruf ist die eine wichtige Seite. Auf die andere Seite; den Abbau von Rollenbildern, um auch die Familienarbeit als ein gemeinsames Anliegen der Partner zu sehen, darf aber auch nicht vergessen werden. Hier wird es noch einiger Ideen bedürfen, um die Menschen in diesem Bereich mehr zu sensibilisieren“, so Durchschlag.

 

LAbg. Eva Maria Gattringer fordert mehr Betreuungsangebote durch Tagesmütter und mehr ganztägig geöffnete Kindergärten im Mühlviertel.

Einiges an Handlungsbedarf sehen die Bezirksleiterinnen der Bezirke Freistadt Barbara Wenigwieser, Perg Theresia Poleschovsky, Rohrbach Vbgm. Elisabeth Höfler und Urfahr Umgebung LAbg. Eva Maria Gattringer im Bezug auf das grundsätzliche Angebot  an Tagesmüttern , aber auch auf die durchgehenden Öffnungszeiten der Kindergärten im Mühlviertel. In unserem Wahlkreis gibt es sehr viele gut ausgebildete Frauen denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig ist, da sie nach der Karenz wieder auf ihren Arbeitsplatz zurückkehren möchten. Durchgehende Öffnungszeiten von mindestens 8 Stunden und ein kindgerechtes Mittagessen sind eine notwendige Vorraussetzung dafür. Auch die Unterstützung durch Tagesmütter wird von den jungen Familien immer wieder gewünscht, jedoch ist auch das nur in gut der Hälfte aller Gemeinden möglich. "Gerade bei den Tagesmüttern ist in der Vergangenheit viel versäumt worden!" stellt LAbg. Gattringer fest. "Eine gut funktionierende und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, auch im Einzelfall, ist die beste Basis um das Mühlviertel besonders familienfreundlich zu machen und die Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt entscheidend zu verbessern", sind sich die Bezirksleiterinnen einig.
 

Abgeordnete der OÖVP Frauen fordern Zivilcourage

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelschicksal, sondern  ein gesellschaftliches Problem, das und alle angeht.  Ab 25. November werden in ganz Österreich an öffentlichen Gebäuden Fahnen mit der Aufschrift "Frei leben ohne Gewalt" gehisst. Diese Aktion ist als Beitrag zur internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" gedacht und setzt sich für stärkeren Schutz von Frauen ein.
Die  Abgeordneten der OÖVP Frauen Landesleiterin LAbg. Claudia Durchschlag, Landesgeschäftsführerin LAbg. Eva Maria Gattringer und Landesleiterin Stellvertreterin LAbg. Mag. Doris Schulz rufen gemeinsam zu mehr Zivilcourage auf, sie sind sich einig: „Es gibt keinerlei Rechtfertigung für Gewalttaten an Frauen und Kindern, brutale Männer sind für ihr Verhalten verantwortlich zu machen. Gewalt in Form sexueller, seelischer und körperlicher Misshandlung ist eine strafbare Handlung und muss als solche behandelt werden. Schutz und Sicherheit der betroffenen Frauen und ihrer Kinder müssen oberstes Ziel aller rechtlichen Maßnahmen sein, die Sicherheit von Kindern darf nicht zur individuellen Verantwortung der Mütter umgedeutet werden.“
Mit Zivilcourage kann man vieles verhindern, indem man auf jegliche Gewalt sofort aufmerksam macht. Dadurch kann Schlimmeres  verhindert und Opfer wie Täter aus ihrer Situation ehest befreit werden. Nicht zum Denunziantentum, sondern zum aufmerksamen Miteinander sollen diese Aktionstage uns alle aufrufen.

Abtreibungsstatistik notwendig

Die von Staatssekretärin Christine Marek geforderte Abtreibungsstatistik für Österreich sollte sofort umgesetzt werden, fordert Landesleiterin der OÖVP Frauen LAbg. Claudia Durchschlag.  „Wir müssen alles verhindern, was Frauen Schmerz und Leid bringt – ein Schwangerschaftsabbruch ist bestimmt mit beidem verbunden. Im Gegensatz zu Gesundheitsminister Stöger erachte ich es als notwendig, zu erfahren, warum Frauen sich für Abtreibungen entscheiden, um entgegenwirken zu können.“ LAbg. Doris Schulz, Vorsitzende von Aktion Leben OÖ sieht die Forderungen nach dieser Statistik seit Schaffung der Fristenlösungsgesetzgebung erstmals ernst genommen. „Christine Marek hat einen mutigen Vorstoß gemacht und diesem Thema die notwendige Aufmerksamkeit gegeben.“  Landesgeschäftsführerin der OÖVP LAbg. Eva Maria Gattringer ist überzeugt, „solange es keine Statistik gibt, wissen wir in der Präventionsarbeit nicht, ob die Verhütung und Sexualerziehung überhaupt effektiv sind. Auf keinen Fall dürfen Frauen verurteilt werden, wenn sie keinen anderen Weg als eine Abtreibung aus einer Konfliktschwangerschaft sehen.“
Die OÖVP Frauen sehen es als wesentlichen Beitrag, dass mit den Ärzte- und Apothekerkammern auch der Partner dm-Markt gewonnen werden konnte, die von Marek initiierte Schwangerschaftsbroschüre aufzulegen, um die notwendige und umfassende Beratung auf breitester Fläche anzubieten. Mit wichtigen Partnern wurde den betroffenen Frauen einfachster Zugang zu umfassender Information.

Stärke der OÖVP Frauen auf allen politischen Ebenen - Arbeitsauftrag von knapp der Hälft der Oberösterreicherinnen

Die OÖVP Frauen präsentieren stolz die Ergebnisse ihrer politischen Arbeit für die Frauen in Oberösterreich und nehmen diesen Arbeitsauftrag gerne an. Immerhin haben bei der Landtagswahl 47% der Frauen OÖVP gewählt. In den Landtag ziehen von den OÖVP Frauen Landesleiterin Claudia Durchschlag aus dem Wahlkreis Linz/Linz Land, die stellvertretende Landesleiterin Mag.a Doris Schulz aus dem Wahlkreis Hausruck und die Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer aus dem Wahlkreis Mühlviertel ein. Seit Sonntag tragen 17 Frauen in ÖVP Gemeinden die Verantwortung des Bürgermeisterinnenamtes. „Wir können auf Frauen in allen politischen Ebenen verweisen und haben unseren Arbeitsauftrag, Frauen für die Politik zu begeistern und fit zu machen bestens erfüllt. Wir können uns über diese Ergebnisse freuen“ zieht Landesleiterin Claudia Durchschlag Resümee. Allerdings fehlt mit dem Ausscheiden von Angela Orthner eine OÖVP Frau im Regierungsteam der OÖVP, doch diese wird von der Frauenorganisation mehrfach eingefordert und nun auch erwartet.

„Durch Politiklehrgang, Gemeinderätinnen-Mentoring und Poltik-Aktiv-Club, sowie einem speziellen Frauenbildungsprogramm haben wir mehrere hundert Frauen für die Politik qualifizieren können. Damit wissen wir wo die Frauen sind, die in politischen Positionen jederzeit einsetzbar sind“ erklärt Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer. Die Programme ausgearbeitet sowie begleitet hat Mag.a Doris Schulz, sie fühlt sich bei der Frauenenquete im Parlament in Wien bestätigt beim Thema mehr Frauen in die Politik: „Niemand kann uns erzählen, dass es in Oberösterreich keine Frauen gibt, die für politische Aufgaben und Funktionen bereit sind – wir haben sie, weil wir uns darum gekümmert haben. Frauen wollen eine besondere Begleitung, da sich ihr politisches Leben meist anders als bei ihren männlichen Kollegen organisieren lässt.“ Von der Diskussion über Quotenfrauen oder Verordnungen mit Strafandrohung, wenn die Frauenquote nicht erfüllt wird, halten die drei OÖVP Frauen nichts. „Es würden uns fünfzig Prozent Mitsprache und Mitentscheidung, entsprechend dem Bevölkerungsanteil von 52 Prozent Frauen genügen“ sind sie einig.

Das Wahlergebnis der OÖVP bei den Frauen beweist auch, „dass wir den gesellschaftspolitisch besten Weg gehen, denn Frauen wollen keine Fremdbestimmung, sondern Wahlfreiheit. Dazu gehört eine Work-Life-Balance die nicht zu Ungunsten der Frauen passieren darf“, verlangt Durchschlag. Es gehört zu den brennensten Themen der Zukunft, dass immer noch 85% der Frauen die Pflegearbeit ausführen und kaum oder gar keine Anerkennung dafür erhalten. „Das müssen wir ansprechen und raschest lösen.“        

OÖVP Frauen Neuhofen organisierten eine tolle Veranstaltung zur Aktion "Spielend gegen Gewalt"

Im Rahmen der Aktion  „spielend  gegen Gewalt“, mit der die ÖVP Frauen in ganz OÖ zu einem bewußteren Umgang mit den Medien aufrufen, und Familien in ihrem Miteinander stärken wollen, gab es im Elkiz Neuhofen eine Abenteuerlesung mit Christoph Stangl. Der Autor entführte die Kinder in eine Phantasiewelt ohne Gewalt, bei der die Kinder selbst aktiv mitmachen konnten und das auch ausgiebig nutzten. Und auch für die anwesenden Erwachsenen war das ein gelungener und spannender Nachmittag freut sich Landesleiterin Claudia Durchschlag.

 

"Politiktalk mit Landtagspräsidentin Angela Orthner"

Landesleiterin Claudia Durchschlag und Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer
freuten sich und das große Interesse der Teilnehmerinnen an dieser hochkarätigen
Gesprächsrunde. Eine Politikdiskussion auf hohem Niveau wie etwa die Zukunft
unserer Kinder!

OÖVP-Frauen fordern Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten

„Ein begrüßenswerter erster Schritt! Die teilweise Umsetzung der langjährigen Forderung der ÖVP Frauen!“

Die im Regierungsübereinkommen festgelegte Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten ist ein erster Schritt in die richtigen Richtung, so Landesleiterin der OÖVP Frauen Claudia Durchschlag.
Qualifizierte und leistbare Kinderbetreuung ist für Frauen, für Familien, für Eltern eine wichtige Vorraussetzung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Die steuerliche Absetzbarkeit der entstehenden Kosten ist besonders auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten notwendig und macht Sinn, so Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen. Allerdings fehlen auf dem Weg der Entlastung von Frauen noch einige Schritte. Dazu zählen im Besonderen die steuerliche Absetzbarkeit von Betreuungskosten in der Pflege, aber auch die Absetzbarkeit von Kosten im Bereich der Haushaltshilfen.
Die steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen sollte daher nicht aus den Augen verloren werden, verlangen die OÖVP Frauen

OÖVP-Frauen vermitteln erfolgreiches Konzept

Aktionstage „Spielend gegen Gewalt“ :

Seit drei Jahren setzen die OÖVP Frauen auf das Thema „Gegen Gewalt in den Medien“ und konnten in der Zwischenzeit sehr erfolgreich zu diesem Thema sensibilisieren. Bei den heurigen Aktionstagen „Spielend gegen Gewalt“ fanden flächendeckend in ganz Oberösterreich unterschiedliche Veranstaltungen statt. „Unser Ziel ist, den Eltern und Kindern neue Ideen für ein gemeinsames Miteinander zu zeigen und zu ermöglich, um den Medienkonsum zu reduzieren und den persönlichen Kontakt zu verstärken“, erklärt Landesleiterin Claudia Durchschlag.

Alarmierende Zahlen und Erhebungen über den Medienkonsum der oberösterreichischen Kinder und Jugendlichen, sowie die in den Medien vermittelten Gewaltdarstellungen gaben Anlass zu dieser Kampagne der OÖVP Frauen. 
„Uns ist es wichtig, die erfolgreiche Aktion „Gegen Gewalt in den Medien“ weiter zu entwickeln und zu sensibilisieren, “erklärt Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer.
„Umfassende Aufklärung über die Folgen von Gewaltdarstellungen im Fernsehen, Video und im Internet ist unser erklärtes Ziel!“ Ein gelungenes Beispiel für die Aktionstage war die „Spielenacht für Kinder, Eltern, Großeltern und alle die gerne spielen“, der Ortsgruppe St. Lorenz. Ortsleiterin Mag. Wilma Gaderer konnte sich über die Teilnahme von ca. 80 Kindern und Erwachsenen freuen. (siehe Fotos)

OÖVP Frauen rüsten sich für 2009

Ist Erfolg planbar? Diese Frage stellten sich die OÖVP Frauen unter der Führung
von Landesleiterin Claudia Durchschlag bei der Planungsklausur.
Nicht nur ÖVP Landesgeschäftsführer LAbg. Mag. Thomas Stelzer präsentierte die Leitlinien 2009,
sogar Landesparteiobmann Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer unterstützte die Frauen bei der
Planung ihrer Aktivitäten.
Ziele für das nächste Jahr sind nicht nur Themen, die den Frauen  am Herzen liegen, sondern auch das
erreichen von Mandaten auf allen politischen Ebenen für die Frauen. Erstmals war auch die Gruppe
der "Jungen Frauen" mit dabei. Begleitet wurde der Tag in bewährter Art von Mag. Sandra Pamminger.

ÖVP-Frauen für einen Neustart


Der Frauenalltag sieht anders aus als der von Männern. Daher haben sie auch andere Bedürfnisse und Wünsche an die Politik. Die ÖVP Frauen haben ein Programm formuliert, das konkret auf die Wünsche der Frauen eingeht.
Dabei ist erfreulich, dass sich vorab Vizekanzler Molterer ganz besonders für die geforderte steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuung sowie von Haushaltshilfen in Haushalten mit Kindern und betreuungspflichtigen älteren Menschen stark gemacht hat.
Unsere Spitzenkandidatin der OÖVP Frauen, NR Claudia Durchschlag, fordert schon lange Verbesserungen beim freiwilligen Pensionssplitting: „Das bringt den Frauen, die Jahre der Familienarbeit zu Hause verbringen oder aus Rücksicht auf ihre Lieben Teilzeit arbeiten später tatsächlich viel“ ist sie überzeugt. Das Splitting gilt für Ehepaare, nicht für Lebensgemeinschaften.

Die steuerliche Entlastung für Familien muss ohne Benachteiligung der Frauen verhandelt werden. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann können die Frauen tatsächlich selber wählen, wie sie ihr Leben gestalten wollen. Dazu braucht es auch gezielte Wiedereinstiegshilfen nach der Familienphase wie zum Beispiel Orientierungsseminare und Qualifizierungsmaßnahmen zur besseren beruflichen Wiedereingliederung.

Eine frauenpolitische Forderung der ersten Stunde heißt „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“. Der Weg dorthin braucht Initiativen zur Steigerung der Vollerwerbsquote, nur so kann sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen einmal schließen. „Wenn Frauen in zukunftsweisende Berufe gehen, die zumeist technisch orientiert und daher besser bezahlt sind, kommen wir dieser Forderung auch ein Stück näher“ ermuntert Durchschlag zu kreativerer Berufswahl, vor allem junger Mädchen. Dazu braucht es außerdem Frauen in Führungspositionen, ob in Wirtschaft oder Politik.

Die Spitzenkandidatin der OÖVP Frauen bezieht sich in den Forderungen darauf, dass mehr Frauen am Land als in den Städten leben. „Ein ganz wichtiges Anliegen ist es mir daher Frauen im ländlichen Raum zu stärken. Das bedeutet konkret Förderung wohnortnaher Arbeitsplatzangebote, Ausbau der mobilen Dienste zur Pflege und Betreuung, sowie eine Initiative „Kinderbetreuung am Bauernhof“.“

Dreiviertel der Pflegearbeit wird in den Familien und hier vorwiegend von Frauen geleistet. Die Verhandlungen müssen sich auch daher an deren Erfahrungen und Bedürfnissen orientieren. Claudia Durchschlag, selbstständig tätige Physiotherapeutin, verlangt eine Verbesserung der sozialversicherungsrechtlichen Absicherung von pflegenden Angehörigen. „Außerdem braucht es Stärkung der Attraktivität und Professionalität der Pflegeberufe. Forcierung des betreuten Wohnens, der Tagesbetreuung und der Kurzzeitpflege entlastet die Angehörigen bei Pflegeaufgaben im Familienkreis“ weiß sie aus ihrem Arbeitsalltag.
Die ÖVP Frauen stehen für einen Neustart statt Stillstand entsprechend den Forderungen von Vizekanzler Wilhelm Molterer. Sie wollen ihren Beitrag dazu leisten, um in Österreich sozial, sicher und gut leben zu können.

OÖVP-Frauen fordern einkommensabhängiges Kinderbetreuungsmodell

OÖVP-Frauen fordern einkommensabhängiges Kinderbetreuungsmodell
Anreize für Frauen mit qualifizierter Ausbildung schaffenOÖVP-Frauen fordern einkommensabhängiges Kinderbetreuungsmodell
Anreize für Frauen mit qualifizierter Ausbildung schaffen

Die Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes hat schon viel für qualifizierte Personen gebracht, da es diesen Menschen ermöglicht wird, durch einen höheren Bezug über einen kürzeren Zeitraum wieder schneller in den Beruf einzusteigen. Auch die Väterbeteiligung hat sich in den kürzeren Varianten schon deutlicht erhöht.

NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen argumentiert: „Um gerade besser qualifizierten Menschen wieder Mut zu Kindern zu machen, soll die bestehende Kurzvariante des Kinderbetreuungsgeldes (800 Euro über 15 plus 3 Monate) zu einer einkommensabhängigen Variante in Höhe von 80% des durchschnittlichen Nettoeinkommens mit einem Sockelbetrag von 1.000 Euro (Mindestbezug) und einem maximalen Bezug von 2.000 Euro (Maximalbezug) über 12 plus 2 Monate weiterentwickelt werden. Diese Maßnahme würde weitere positive Effekte auf die Väterbeteiligung und die Erwerbstätigkeit von Frauen haben.“

Mit Schaffung dieser Variante bestünde echte Wahlfreiheit: Wer länger selbst das Kind zu Hause betreuen möchte, für den/die stehen weiterhin die beiden längeren Varianten (436 Euro über 30 plus 6 Monate bzw. 624 Euro über 20 plus 4 Monate) zur Verfügung. Durchschlag ist es wichtig: „für qualifizierte Frauen und Männer, die Karriereknicke befürchten, schafft nun die einkommensabhängige Variante eine echte Alternative. Durch die Chance höherer Bezüge bei höheren Einkommen werden gerade gut qualifizierte Frauen und Väter besonders davon profitieren. Für alle anderen gibt es keine Verschlechterung.

Die Mehrkosten dieser Maßnahme werden bei Inanspruchnahme durch 10% der Mütter und bei einer Väterbeteiligung von 20% rd. 15 Mio. Euro betragen. Bei stärkerer Inanspruchnahme der neuen Variante steigen die Kosten, so werden sie bei einer Inanspruchnahme durch 20% der Mütter (wieder unter einer Väterbeteiligung von 20%) auf rd. 30 Mio. Euro betragen. Durch inflationsbedingte Anpassungen der Gehälter werden die Kosten jährlich entsprechend steigen.

„Frauen gelten derzeit als Kinderverweigerinnen, das darf auf keinen Fall so stehen bleiben, weil es nicht stimmt“ erklärt Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen. In Österreich ist der Kinderwunsch (durchschnittlich ca. 2 Kinder) höher als die Geburtenrate derzeit bei nicht ganz 1,4 Kindern pro Frau).
„Wir wissen, dass für viele Frauen Kinder schwer mit der Berufstätigkeit vereinbar scheinen, weil es auch eine Kostenfrage ist“ ergänzt Durchschlag.  Mit steigender Bildung nimmt Kinderlosigkeit zu, da Opportunitätskosten für Kinder, also Kosten, die durch Wegfall des Einkommens nach Geburt entstehen, immer höher werden. Junge Frauen verschieben den Kinderwunsch und oft wird er gar nicht realisiert.

„Durch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld sinkt das Familieneinkommen nach der Geburt eines Kindes nicht so drastisch. Der Einkommenswegfall wird aufgefangen, daher ist er auch sozial treffsicher. Das macht qualifizierten Frauen wieder Mut zu einem Kind oder weiteren Kindern. So könnten die Geburtenrate wieder steigen“ ist Durchschlag aus vielen Gesprächen mit jungen Frauen überzeugt. 

Ein Vergleich mit Deutschland spricht dafür: seit Einführung des einkommensabhängigen Elterngeldes 2007 stieg die durchschnittliche Kinderzahl auf 1,37 nach 1,33 im Vorjahr. Das waren um 12.000 Geburten mehr als im Vorjahr! Das ist der erste Anstieg seit drei Jahren! (in Ö 2007: 1,38)

Gerade qualifizierte Frauen möchten eher wieder schnell in den Beruf einsteigen, da lange Erwerbsunterbrechungen oft zu beruflichen Nachteilen führen Dies hängt auch stark mit der Bildung zusammen: Je höher der Bildungsgrad, desto eher neigen Mütter dazu einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Studien haben ergeben, dass ein Universitätsabschluss die Chance auf Erwerbstätigkeit gegenüber Pflichtschulabschluss um den Faktor 3,8 erhöht. 
Durchschlag weist darauf hin, dass „Länder, die schon lange Modelle einkommensabhängiger Leistungen (Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen) auch wesentlich höhere Frauenbeschäftigung bzw. Erwerbstätigkeit von Müttern haben. „Das entspricht dem europaweiten Trend: Je höher Frauenbeschäftigung, desto höher Geburtenrate: Dort wo viele Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgehen, gibt es auch mehr Kinder und umgekehrt.“

Die Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes hat schon viel für qualifizierte Personen gebracht, da es diesen Menschen ermöglicht wird, durch einen höheren Bezug über einen kürzeren Zeitraum wieder schneller in den Beruf einzusteigen. Auch die Väterbeteiligung hat sich in den kürzeren Varianten schon deutlicht erhöht.

NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP Frauen argumentiert: „Um gerade besser qualifizierten Menschen wieder Mut zu Kindern zu machen, soll die bestehende Kurzvariante des Kinderbetreuungsgeldes (800 Euro über 15 plus 3 Monate) zu einer einkommensabhängigen Variante in Höhe von 80% des durchschnittlichen Nettoeinkommens mit einem Sockelbetrag von 1.000 Euro (Mindestbezug) und einem maximalen Bezug von 2.000 Euro (Maximalbezug) über 12 plus 2 Monate weiterentwickelt werden. Diese Maßnahme würde weitere positive Effekte auf die Väterbeteiligung und die Erwerbstätigkeit von Frauen haben.“

Mit Schaffung dieser Variante bestünde echte Wahlfreiheit: Wer länger selbst das Kind zu Hause betreuen möchte, für den/die stehen weiterhin die beiden längeren Varianten (436 Euro über 30 plus 6 Monate bzw. 624 Euro über 20 plus 4 Monate) zur Verfügung. Durchschlag ist es wichtig: „für qualifizierte Frauen und Männer, die Karriereknicke befürchten, schafft nun die einkommensabhängige Variante eine echte Alternative. Durch die Chance höherer Bezüge bei höheren Einkommen werden gerade gut qualifizierte Frauen und Väter besonders davon profitieren. Für alle anderen gibt es keine Verschlechterung.

Die Mehrkosten dieser Maßnahme werden bei Inanspruchnahme durch 10% der Mütter und bei einer Väterbeteiligung von 20% rd. 15 Mio. Euro betragen. Bei stärkerer Inanspruchnahme der neuen Variante steigen die Kosten, so werden sie bei einer Inanspruchnahme durch 20% der Mütter (wieder unter einer Väterbeteiligung von 20%) auf rd. 30 Mio. Euro betragen. Durch inflationsbedingte Anpassungen der Gehälter werden die Kosten jährlich entsprechend steigen.

„Frauen gelten derzeit als Kinderverweigerinnen, das darf auf keinen Fall so stehen bleiben, weil es nicht stimmt“ erklärt Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen. In Österreich ist der Kinderwunsch (durchschnittlich ca. 2 Kinder) höher als die Geburtenrate derzeit bei nicht ganz 1,4 Kindern pro Frau).
„Wir wissen, dass für viele Frauen Kinder schwer mit der Berufstätigkeit vereinbar scheinen, weil es auch eine Kostenfrage ist“ ergänzt Durchschlag.  Mit steigender Bildung nimmt Kinderlosigkeit zu, da Opportunitätskosten für Kinder, also Kosten, die durch Wegfall des Einkommens nach Geburt entstehen, immer höher werden. Junge Frauen verschieben den Kinderwunsch und oft wird er gar nicht realisiert.

„Durch das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld sinkt das Familieneinkommen nach der Geburt eines Kindes nicht so drastisch. Der Einkommenswegfall wird aufgefangen, daher ist er auch sozial treffsicher. Das macht qualifizierten Frauen wieder Mut zu einem Kind oder weiteren Kindern. So könnten die Geburtenrate wieder steigen“ ist Durchschlag aus vielen Gesprächen mit jungen Frauen überzeugt. 

Ein Vergleich mit Deutschland spricht dafür: seit Einführung des einkommensabhängigen Elterngeldes 2007 stieg die durchschnittliche Kinderzahl auf 1,37 nach 1,33 im Vorjahr. Das waren um 12.000 Geburten mehr als im Vorjahr! Das ist der erste Anstieg seit drei Jahren! (in Ö 2007: 1,38)

Gerade qualifizierte Frauen möchten eher wieder schnell in den Beruf einsteigen, da lange Erwerbsunterbrechungen oft zu beruflichen Nachteilen führen Dies hängt auch stark mit der Bildung zusammen: Je höher der Bildungsgrad, desto eher neigen Mütter dazu einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Studien haben ergeben, dass ein Universitätsabschluss die Chance auf Erwerbstätigkeit gegenüber Pflichtschulabschluss um den Faktor 3,8 erhöht. 
Durchschlag weist darauf hin, dass „Länder, die schon lange Modelle einkommensabhängiger Leistungen (Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen) auch wesentlich höhere Frauenbeschäftigung bzw. Erwerbstätigkeit von Müttern haben. „Das entspricht dem europaweiten Trend: Je höher Frauenbeschäftigung, desto höher Geburtenrate: Dort wo viele Frauen einer Erwerbstätigkeit nachgehen, gibt es auch mehr Kinder und umgekehrt.“

OÖVP-Frauen fordern Ausbau des Tagesmütter-Angebots in Oberösterreich

Versäumnisse von LR Josef Ackerl angeprangert
OÖVP-Frauen fordern Ausbau des Tagesmütter-Angebots in Oberösterreich

Für die OÖVP-Frauen ist es entscheidend, die Förderung von Kinderbetreuungsplätzen nach Bedarf und Ganztagesfähigkeit zu gestalten. Der Ausbau des Tagesmütternetzes würde hier große Erleichterung vor allem im ländlichen Raum bringen. Die Landesleiterin der OÖVP Frauen, NR Claudia Durchschlag, stellt an den zuständigen Soziallandesrat Ackerl die Frage: „Warum schaffen Sie es nicht ein zufriedenstellendes Tagesmütternetz aufzubauen? Ihr eigener Minister hält ihnen dieses Versäumnis vor.“ Damit auch die Qualität der Betreuung stimmt, arbeitet die Jugendwohlfahrt in OÖ mit sieben Tagesmütter-Vereinen zusammen, die für die Ausbildung, Begleitung und Vermittlung zuständig sind. Jede/r Tagesmutter/ -vater braucht außerdem von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde eine Pflegebewilligung. Die Tagesmüttervereine werden von der Jugendwohlfahrt finanziell unterstützt, damit ein sozial gestaffelter Elternbeitrag ermöglicht wird. Durchschlag  wettert „ daher ist es nur billig die Bürgermeister von ÖVP-Gemeinden dafür verantwortlich zu machen, was Ackerl mit seiner Ignoranz gegenüber familienfreundlichen Modellen nicht schafft.“

1.511 Plätze in Krabbelstuben und Mischgruppen gab es im ersten Quartal 2008 für die Betreuung der Unter-Dreijährigen in Oberösterreich vor allem in den Städten und Ballungsräumen. Mit allen Betreuungsformen werden 3.500 Kinder jährlich betreut. „Die knapp 400 Tagesmütter und –väter sind zuwenig und können den Bedarf nicht abdecken. Wahlfreiheit muss gegeben sein“ fordert Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der OÖVP Frauen. Das NÖ Hilfswerk z.B. schafft es allein mit den Tagesmüttern mehr als 4.000 Kinder zu betreuen.

Eine Tagesmutter ist eine Fachfrau für liebevolle Kinderbetreuung und Miterziehung. Dieses Angebot ist flexibel und richtet sich nach den Arbeitszeiten der Eltern. Gattringer: „Weil Tagemütter eine qualifizierte, familienähnliche Betreuung anbieten, ist diese Form besonders unterstützenswert.“

Den OÖVP-Frauen ist es wichtig, dass der Beruf der Tagesmutter voll anerkannt und entsprechend entlohnt wird. Denn das sei für viele Frauen im ländlichen Raum eine gute Chance, zu Hause bleiben zu können und im Beruf der Tagesmutter erwerbstätig zu sein. „Immerhin gehören Kindererziehung und Kinderbetreuung zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Diese muss auch entsprechend entlohnt sein“ so Durchschlag.

„Frauen in Oberösterreich wollen Teilzeit arbeiten und selber wählen können, wem sie ihre Kinder anvertrauen. Das familiäre Modell der Tagesmütter und –väter ziehen viele Familien vor “ unterstreicht Gattringer. 

„Überwiegende Mehrzahl der Frauen will eben ihre Kinder solange als möglich selbst betreuen!“

OÖVP-Frauen-Landesleiterin NR Claudia Durchschlag:

Für Arbeiterkammer OÖ besteht Wahlfreiheit offenbar nur darin, dass Eltern das tun sollen, was ihnen AK vorgibt – AK soll daher endlich ideologische Scheuklappen ablegen und die freie Entscheidung der Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder akzeptieren!

„Überwiegende Mehrzahl der Frauen will eben ihre Kinder solange als möglich selbst betreuen!“

Entlarvend sind für die Landesleiterin der OÖVP-Frauen, NR Claudia Durchschlag, die heutigen Schlussfolgerungen von oö. Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer aus der Tatsache, dass die Mehrzahl der Eltern in Oberösterreich sich weiterhin für das Langzeitmodell beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes entscheiden: „Offenbar heißt Wahlfreiheit für Kalliauer in Wahrheit, dass Eltern sich für das entscheiden sollen, was ihnen die Arbeiterkammer vorgibt. Die SPÖ-dominierte Arbeiterkammer in Oberösterreich ist daher gefordert, endlich ihre ideologischen Scheuklappen abzulegen und zu akzeptieren, dass die überwiegende Mehrzahl der Frauen eben ihre Kinder so lange als möglich selbst betreuen will“, betont Durchschlag.

Es sei bezeichnend, dass die Arbeiterkammer Oberösterreich immer dann, wenn die Realitäten nicht ihren ideologischen Vorstellungen entsprechen, krampfhaft nach irgendwelchen Begründungen suche, warum die Menschen sich nicht so entscheiden, wie es die AK gerne hätte, kritisiert die Landesleiterin der OÖVP-Frauen. Ein ähnliches Bild zeige sich auch bei der hohen Teilzeitquote in Oberösterreich, wo die AK ebenfalls nicht anerkennen wolle, dass die Teilzeitarbeit den Wünschen und Bedürfnissen der Frauen entspricht.

„Der naheliegende Grund, warum sich in Oberösterreich die breite Mehrheit der Eltern für die Langform beim Bezug des Kinderbetreuungsgeld entscheidet, also 30 Monate plus sechs Monate mit einem monatlichen Betreuungsgeld von 436 Euro, ist, dass sie ihre Kinder vor allem im Kleinkindalter selbst betreuen wollen und nicht auf eine Betreuung außer Haus zurückgreifen wollen“, zeigt sich Durchschlag überzeugt. Dass Kalliauer aber statt dessen angeblich fehlende Kinderbetreuungsplätze dafür verantwortlich mache, beweise, dass er offenbar lieber der SPÖ, die ebenfalls immer wieder derartige Kritik äußere, ideologische Schützenhilfe leisten wolle, anstatt einfach den Eltern tatsächlich Wahlfreiheit zuzugestehen, so Durchschlag. „Wir treten für Vereinbarkeit für Familie und Beruf ein, wir wollen aber gleichzeitig eine echte Wahlfreiheit. Und das Kinderbetreuungsangebot in Oberösterreich ist sehr gut, das bestätigen auch immer wieder Elternbefragungen – von angeblich fehlenden Betreuungsplätzen kann daher keine Rede sein“, untersteicht Durchschlag.

„Im Übrigen beschränkt sich der Trend zum Langzeitmodell beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes nicht nur auf Oberösterreich“, verweist Durchschlag auf die österreichweiten Zahlen zum Bezug des Kinderbetreuungsgeldes: So haben sich in ganz Österreich im ersten Quartal nur rund acht Prozent für die kurze Bezugsform mit 800 Euro über 18 Monate hinweg entschieden. Rund 21 Prozent wählten beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes die mittlere Bezugsform mit 20 plus vier Monate mit monatlich 624 Euro. Mit rund 70 Prozent hat die überwältigende Mehrheit der Eltern die Langform (30 plus sechs Monate mit monatlich 436 Euro Kindergeld) gewählt. Das hat eine aktuelle Erhebung des Familienministeriums gezeigt. „Kalliauer soll diese Zahlen als das akzeptieren, was es ist – nämlich die freie Entscheidung der Eltern. Ansonsten würde er den Eltern die Wahlfreiheit schlichtweg absprechen“, erklärt die Landesleiterin der OÖVP-Frauen.

Gipfeltreffen der OÖVP-Bürgermeisterinnen mit LH Pühringer:

Foto - erste Reihen von links:

Gipfeltreffen der OÖVP-Bürgermeisterinnen mit LH Pühringer:
Erfolgreiche Frauen, die Vorbild für viele künftige Bürgermeisterinnen sind!

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer lud anlässlich der „Frauenkonferenz der OÖVP-Mandatarinnen“ alle 10 Bürgermeisterinnen der OÖVP zu einem eigenen Treffen in Linz ein: „Das ist ein Gipfeltreffen von Frauen, die in ihrer Gemeinde das Ruder fest in der Hand haben und ihre Arbeit sehr gut machen. Sie sind Vorbilder für viele künftige Bürgermeisterinnen, die sich die ÖVP in OÖ wünscht und sicherlich auch nominieren wird“, betonte Landeshauptmann Pühringer. NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der OÖVP-Frauen, sieht dieses Zusammentreffen als „guten Beweis, dass die Politik Frauen sucht und sie sich in diesen Aufgaben aufgrund ihrer Kompetenz und ihrer weiblichen Qualitäten auch bestens beweisen.“

In Oberösterreichs Gemeinden stellt die OÖVP 312 Bürgermeister und 10 Bürgermeisterinnen sowie 350 Vizebügermeister und 38 Vizebürgermeisterinnen. Unter den 4.009 Gemeinderäten sind 866 Gemeinderätinnen, davon 576 Gemeindevorstände und 88 Gemeindevorständinnen sowie 401 Fraktionsobmänner und 42 Fraktionsobfrauen

Wichtige Schrittmacherarbeit
Die Förderung des Engagements von Frauen in der Politik ist seit langem eine feste Konstante für die OÖ. Volkspartei. Sie hat hier in der Vergangenheit wichtige Schrittmacherarbeit geleistet: „Es braucht Rollenvorbilder, die zeigen, dass Frauen auch in bisher männerdominierten Bereichen wie der Politik gut und engagiert sind“ ist Durchschlag stolz. Die OÖVP-Frauen wollen bewusst Netzwerke schaffen, damit diese Vorbilder ihr Wissen weiter geben und sich auch austauschen können.

Bundesehrenzeichen für Wernhild Huber

ÖVP Frauen OÖ, allen voran Landesleiterin NR Claudia Durchschlag, gratulieren der Landesleiterin der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen in Oberösterreich, Gemeindevorstand Wernhild Huber aus Mauthausen zu dieser wohlverdienten Auszeichnung.

LH Dr. Josef Pühringer bedankte sich im Rahmen einer Feierstunde sehr herzlich für das langjährige ehrenamtliche Engagement von Frau Huber, ebenso Eva Maria Gattringer Landesgeschäftsführerin ÖVP Frauen OÖ für die gute Zusammenarbeit zum Wohle von Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Seit dem Jahr 1990 widmet sich Wernhild Huber der KÖF, die in den Tagen seit der Gründung 1965 allein in Oberösterreich bei 10.984 Notfällen rasch und unbürokratisch, mit dem Einsatz von mehr als 3 Millionen Euro, geholfen hat.

10.Frauentalk mit Volksanwältin Dr. Maria Fekter

10.Frauentalk - mit Volksanwältin Dr. Maria Fekter
 
Sehr interessant und informativ war für die ÖVP Frauen der Abend mit Maria Fekter. Die Arbeit der Volksanwältin wurde sehr anschaulich und lebendig präsentiert. Die zahlreichen Teilnehmerinnen hatten Gelegenheit auch persönliche Fragen zu stellen. Das Interesse war so groß, dass noch nach dem offiziellen Ende, bei einer Erfrischung (ein Sponsoring der OÖ Versicherung) viele individuelle Anfragen waren. Durch den Abend führte Ursula Matthey, eine Aktivistin des Frauentalkteams. Landesleiterin Claudia Durchschlag und Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer freuten sich über das rege Interesse der Teilnehmerinnen.

Der nächste Frauentalk mit BM Josef Pröll findet am 7.3.08 von 16.00 bis 17.30 Uhr in Linz statt.

 

Generalsekretärin der ÖVP Frauen Monik Posch zu Besuch in Linz!

Die Generalsekretärin der Bundesleitung der ÖVP Frauen Monika Posch
auf Besuch beim Landesvorstand der ÖVP Frauen OÖ.

Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung wurden Wege und Wünsche zur Zusammenarbeit, aber auch aktuelle innenpolitische Themen besprochen.
Die anwesenden Bezirksleiterinnen freuten sich über diese direkte Möglichkeit des Austausches zwischen Bundes und Landesleitung. Frau Posch bedankte sich für die vielen kreativen Anregungen, die sie in ihrer Arbeit einbauen wird. Als kleines Dankeschön für ihr Kommen wurde sie mit Blumen anlässlich des Valentinstages überrascht.

Besuch des Landeshauptmannes beim Politiklehrgang 2008 der ÖVP Frauen OÖ

Besuch des Landeshauptmannes beim Politiklehrgang 2008 der ÖVP Frauen OÖ

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer freut sich mit den 17 Teilnehmerinnen des Politiklehrganges 2008 über den gelungenen Start dieses hochkarätigen Ausbildungsangebotes der ÖVP Frauen OÖ.
Landesleiterin NR Claudia Durchschlag, Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer und die Lehrgangsleiterin Mag. Doris Schulz,  unterstützen die Forderung des Landeshauptmannes, dass die ÖVP „bunter – weiblicher – jünger“ werden soll. Mehr Frauen in politischen Funktionen - ist das Ziel der Politiklehrgänge der ÖVP Frauen. Viele der Absolventinnen findet man jetzt als Bürgermeisterinnen, Vizebürgermeisterinnen, Gemeinderätinnen und in leitenden Positionen der Teilorganisationen.

ÖVP Frauen zur vereinbarten Sexualdeliktgesetzgebung:

ÖVP Frauen zur vereinbarten Sexualdeliktgesetzgebung:
Sexualdelikte müssen als schwerwiegendes Delikt geahndet werden

Die ÖVP Frauen Oberösterreichs unterstützen die Grundsatzeinigung von BM Berger und BM Platter zum Thema Sexualstraftäter und drängen darauf, dass der angepeilte Termin für den Gesetzesbeschluss am 23. Jänner 2008 tatsächlich eingehalten wird. Wichtig dabei ist, dass die Evaluierung der bisherigen Rechtssprechung bei Sexualdelikten rasch vorangetrieben wird, um das tatsächliche Strafausmaß entsprechend anzupassen, bzw. wenn nötig, zu erhöhen.
Gewalt gegen Frauen ist die häufigste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit. „Es ist uns wichtig, dass Frauen ein weitgehend angstfreies Leben führen können. Daher muss besonderes Augemerk auf die Haftstrafen gelegt werden“, weist NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der ÖVP Frauen OÖ hin. Rund zehn Prozent der Sexualtäter müssen ins Gefängnis, der Rest erhält bedingte Haft- oder Geldstrafen. Aus internationalen Erfahrungen weiß man, dass die einschlägige Rückfallquote nach zehn bis 15 Jahren bei rund 15 Prozent liege. Die tatsächliche Zahl liegt wesentlich höher, mutmaßen Experten, da viele Sexualdelikte in der Partnerschaft bzw. Ehe oder im Bekanntenkreis passieren und gar nicht angezeigt werden.
„Sexualdelikte sind eine besondere Form von Gewalt unter denen Frauen ein Leben lang leiden, manchmal ganz still, aus Scham vor dem Erlebten“ stellt Durchschlag fest. „Man muss Sexualdelikte unter die schweren Leib –und Lebendelikte einordnen, daher ist auch die Verlängerung der Tilgungsfrist ein wichtiges Anliegen“ so Durchschlag.
Die ÖVP Frauen Oberösterreichs sehen es als ihre Aufgabe Frauen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, „weil selbstbewusste Frauen sich gegen jede Form von Gewalt wehren. Gewalt an Frauen muss so früh wie möglich angesprochen werden, dafür braucht es mehr Zivilcourage als bisher“ verlangt Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der ÖVP Frauen OÖ. Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt.
„Sexualdelikte an Kindern hat eine eigene Dimension. Aus missbrauchten Kindern werden Erwachsene, die sehr oft wieder missbraucht werden, und zwar auch durch oft subtilere Formen von Gewalt ( z.B. Mobbing)“ ergänzt Durchschlag. Daher ist die Gesetzgebung zu Sexualdelikten wie im Regierungsabkommen vereinbart notwendig.

Aussender:
ÖVP Frauen OÖ.
Obere Donaulände 7, 4010 Linz,
Tel.: 0732/7620-750,
Mail: office(at)ooevpfrauen.at

ÖVP Frauen fordern mehr Zivilcourage

Die ÖVP Frauen Oberösterreichs sehen es als ihre Aufgabe, Frauen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, „weil selbstbewusste Frauen sich gegen jede Form von Gewalt wehren. Gewalt an Frauen muss so früh wie möglich angesprochen werden, dafür braucht es mehr Zivilcourage als bisher“ verlangt Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der ÖVP Frauen OÖ. Statistisch gesehen ist jede 5. Frau in Österreich von Gewalt betroffen. „Ich bin überzeugt, dass der Anteil der Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, noch viel höher ist. Vor allem psychische Gewalt ist ein Thema das wir besonders ansprechen müssen“ so Gattringer.

NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der ÖVP Frauen, sieht Gewalt an Frauen als Schwäche und Hilflosigkeit der Männer. „Wir haben große Wertschätzung gegenüber Männern die Gleichstellung mit Frauen tatsächlich leben. Wir müssen uns aber einsetzen für die Frauen, die direkt betroffen sind und sich nicht oder wenig artikulieren bzw. Hilfe holen können.“ Besonders betroffen sind hier vor allem Migrantinnen die aus einem männerdominierten Kulturkreis kommen und keine Rechte aufgrund ihres Geschlechtes haben.

Durchschlag setzt sich in ihrer Funktion als Nationalrätin für Anti-Gewalt-Projekte ein und bringt Vorschläge, wie man Gewalt an Frauen öffentlich machen und auf die Verletzung der Menschenrecht aufmerksam machen kann. Laut Definition bezieht sich Gewalt gegen Frauen auf jeden Akt von Gewalt, der auf Geschlecht basiert, und der zu physischen, sexuellen und/oder psychischen Schäden führt oder führen kann. Dies beinhaltet auch die Androhung solcher Gewalt, jede Form von Zwang und willkürlichem Freiheitsentzug, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum.
Gewalt gegen Frauen verletzt die Menschenrechte, egal ob sie im öffentlichen oder im privaten Raum ausgeübt wird. Dies ist die Grundbotschaft des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen, der zum ersten Mal 1981 in Kolumbien ausgerufen wurde. Die vereinten Nationen anerkennen diesen Gedenktag mittlerweile und betonen, dass die Reduktion von geschlechtsspezifischer Gewalt unabdingbar ist für eine effiziente Armutsbekämpfung und eine Demokratisierung der Gesellschaften weltweit.

Aktionstag der ÖVP Frauen in ganz Oberösterreich

„Spielend gegen Gewalt“ - Aktionstag in ganz Oberösterreich
ÖVP Frauen laden landesweit am 16. November 2007 ein


„Miteinand´ Spielen, spielend gegen Gewalt“ ist das Motto des ersten Oberösterreichweiten Aktionstages der ÖVP Frauen. In 14 Bezirken werden Aktionen gegen Gewalt in den Medien, gegen Gewalt im Spiel und für ein Miteinander in der Familie angeboten. „Die ÖVP Frauen wollen mit der Aktion Anstöße zu mehr Kommunikation in der Familie geben. Mehr Zeit für das Miteinader bedeutet weniger Zeit der Kinder und Jugendlichen allein vor dem Fernseher, dem PC oder der Spielkonsole“ fordert Landesleiterin, NR Claudia Durchschlag alle Erwachsenen auf. Die Firma Thalia hat 160 Brettspiele für diesen landesweiten Aktionstag gespendet.

„Bei der Fortsetzung unserer Kampagne „Gegen Gewalt in den Medien“ steht der Zugang den Kinder zum Lernen haben im Vordergrund, das Spiel. Kinder lernen durch das Spiel und das Vorbild der Eltern mehr als durch Belehrungen und Verbote“ so die Landesgeschäftsführerin der ÖVP Frauen Eva Maria Gattringer. Sie fordert die Erwachsenen auf, den Kinder zu zeigen, wie bereichernd ein Spieleabend sein kann: „lernen wir soziales Miteinader, Fairness, Geduld, Ausdauer, Spaß, Konzentration, Strategie, Geschicklichkeit und logisches Denken bei kindergerechten Familienspielen.“

Die  ÖVP Frauen bieten daher bei ihrem Aktionstag von der Laternenwanderung über Bastelabende, Geschichtenvorlesen, T-Shirt-Wettbewerb, Brettspiele aus Omas Zeiten, Lesenacht bis hin zu Spieleabenteuer und Spieleausstellungen an. Außerdem erhalten alle großen und kleinen Teilnehmerinnen Infomaterial, Zeichenutensilien und Spasshefte sowie eine Broschüre über Spiele zum Sozialen Lernen von den ÖVP Frauen überreicht.

Genauere Informationen über die Veranstaltungsorte und Beginnzeiten am Aktionstag „Spielend gegen Gewalt“ erhalten Sie unter: 0732/7620-750 – Christa Prammer 

Rückfragehinweis:
Eva Maria Gattringer
ÖVP Frauen OÖ
Obere Donaulände 7
4020 Linz
eva.gattringer(at)ooevp.at , 0732/7620-750

Frauen für SPÖ-Lügen missbraucht !!

Frauen für SPÖ-Lügen missbraucht -
ÖVP Frauen wehren sich gegen SPÖ Propagandabrief an OÖ Frauen

In den vergangenen Tagen sind an alle Oberösterreicherinnen Briefe der SPÖ ergangen, in denen Frauenlandesrätin Dr. Silvia Stöger die Adressatinnen auffordert für die Bürgerinitiative „Kein Börsegang der Energie AG“ zu unterschreiben.
NR Claudia Durchschlag, Landesleiterin der ÖVP Frauen wehrt sich gegen diese politische Propaganda: „Ich bin empört über die Parteisoldatin Stöger, die in ihrer Funktion als Frauenlandesrätin die Frauen in Oberösterreich missbraucht. Sie hat eine politische Aufgabe und die soll sie im Sinne der Frauen erfüllen. Leider hören wir diesbezüglich viel zu wenig von der Frauenlanderätin.“

Eva Maria Gattringer, Landesgeschäftsführerin der ÖVP Frauen berichtet, dass im Büro der ÖVP Frauen die Telefone heiß laufen: „Frauen jeden Alters und aus dem ganzen Land rufen bei uns an und beschweren sich über diese unaufgeforderte Post. Einige wollten wissen, warum sie als ÖVP Mitglied solch einen Lügenbrief persönlich adressiert von der SPÖ bekommen. Die Frauen fühlen sich missbraucht.“ 

Durchschlag fordert, dass sich Landesrätin Stöger um die Frauen in Oberösterreich kümmert, deren Interessen erfasst, vertritt und Neues entwickelt. „Offenbar ist Stöger in ihrer Parteiarbeit so gefangen, dass sie keine Zeit hat neue Projekte zur Frauenförderung in Oberösterreich voran zu treiben.“ Sie wirft Stöger vor, die meisten ihrer Aktivitäten von den Vorgängern Haubner (FPÖ) und Aichinger (ÖVP) übernommen zu haben. “Ein Informationsschreiben der Landesrätin an die Oberöstereicherinnen zum Thema Gesundheitsvorsorge, Pensionen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf würde ihr besser anstehen“ schließt Durchschlag.

Rückfragehinweis:
ÖVP Frauen OÖ.
Obere Donaulände 7, 4010 Linz
Tel.: 0732/7620-750, Mail: office(at)ooevpfrauen.at

Lust auf Politik
ÖVP Politiklehrgang für Frauen erfolgreich abgeschlossen

Der dritte Lehrgang „Lust auf Politik“ der ÖVP für Frauen wurde kürzlich in festlichem Rahmen abgeschlossen. Die 18 Teilnehmerinnen aus ganz Oberösterreich erhielten Zertifikate, die ihr Engagement in der 9-monatigen Ausbildung bestätigen. Landtagspräsidentin Angela Orthner, LAbg. Anna Eisenrauch, Landesleiterin NR Claudia Durchschlag und Landesgeschäftsführerin Eva Maria Gattringer, sowie Lehrgangsbegleiterin Mag. Doris Schulz gratulierten dazu herzlich.

„Wir alle tragen Verantwortung für unsere Zukunft. Daher geht Politik uns alle an, Männer und Frauen. Nur wer sich einmischt und seine Interessen einbringt, kann Entscheidungen beeinflussen“ gab NR Durchschlag den Teilnehmerinnen mit auf ihren politischen Weg. Sie freut sich, dass mittlerweile 54 ÖVP Frauen aus ganz Oberösterreich diesen Lehrgang absolviert haben und ein gut funktionierendes Netzwerk dieser Frauen entsteht. 

Landtagspräsidentin Angela Orthner verwies auf die Notwendigkeit dieser Ausbildung. „Die Frage, warum wir Frauen in der Politik brauchen stellt sich für mich nicht, denn Frauen werden in allen Bereichen gebraucht. Man spürt es dort, wo Frauen bereits tätig sind.“

Die vergangenen neun  Monate dienten für die Teilnehmerinnen zu gegenseitigem Austausch, Schulung, Training mit hochkarätigen AusbildnerInnen und Gesprächen mit ProfipolitikerInnen. Ein Besuch im Parlament, im Oö Landtag sowie ein eignes Projekt ausarbeiten waren für den offiziellen Abschluss dieses Politiklehrgangs für Frauen notwendig.

Im Jänner 2008 startet der nächste Lehrgang. Informationen und Anmeldungen sind bei LGF Eva Maria Gattringer, Obere Donaulände 7, 4010 Linz, Tel.: 0732/7620-750, Mail: office(at)ooevpfrauen.at  erhältlich. Anmeldeschluss ist der 30. Dezember 2007.


Aussender:
ÖVP Frauen OÖ.
Obere Donaulände 7, 4010 Linz,
Tel.: 0732/7620-750,
Mail: office(at)ooevpfrauen.at.

"ÖVP Frauen-Arbeits-Gipfel"

ÖVP Frauen setzten starkes Zeichen
Forderungen für die Frauen bei Arbeitsgipfel

Zu einem Frauenarbeitsgipfel unter dem Motto „Frauenwelten. Lebenswelten. Arbeitswelten“ trafen die VertreterInnen aller ÖVP Bünde zusammen, um gemeinsam für die Frauen aufzutreten. „Das „Europäische Jahr der Chancengleichheit für alle“ ist für uns ein wichtiges Zeichen, um die Anliegen der Frauen zu verstärken“ stellt NR Claudia Durchschlag, Initiatorin des Frauenarbeitsgipfels vorne weg. Die Berufswelt fordert weibliche Qualitäten, daher müssen sich die Rahmenbedingungen ändern.
Motivforscherin Dr. Sophie Karmasin belegt in Zahlen: Frauen(77%) bringen mehr neue Ideen in die Wirtschaft ein als Männer (71%). Frauen beim berühmten Hausverstand mit 75% die Nase weiter vorne haben als Männer mit 59%.

Was die politischen Rahmenbedingungen betrifft fordert der ÖAAB als größte Arbeitnehmervertretung Oberösterreichs ein steuerfreies Existenzminimum für jedes unversorgte Familienmitglied, steuerliche Absetzbarkeit von Pflegeverpflichtungen und bedarfsorienterten Ausbau der Kinderbetreuung als wichtigste Maßnahmen für Frauen und ihre Familien. Diese Anliegen sind LH Stellvertreter und ÖAAB-Landesobmann Franz Hiesl besonders zentral. Für ihn ist es wichtig den Pflegeurlaub in Betrieben und die Väterkarenz attraktiver zu gestalten um familienfreundlicher und damit frauenfreundlicher zu werden.

Vizepräsidentin Mag. Rabmer-Koller, Vertreterin des Wirtschaftsbund OÖ, und den Seniorenbund, vertreten durch LAbg. Anna Eisenrauch fordern „dass Haushalte wie Unternehmen geführt werden und damit steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuung und Pflegearbeit möglich wird“. Rabmer Koller unterstreicht: „dies würde den Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichtern, zusätzliche Arbeitsplätze könnten geschaffen und die Schattenwirtschaft in diesem Bereich eingedämmt werden.“

Den ÖVP Frauen unter NR Claudia Durchschlag, und Christine Haberlander die neu gewählte Stellvertreterin des JVP-Obmanns, ist es wichtig die Einkommensschere zu schließen und die Wahlfreiheit für alle Frauen zu ermöglichen. „Generell müssen sich Frauen schon früher intensiver mit ihrer Karriereplanung auseinandersetzen“ so Haberlander. Durchschlag sieht das „verpflichtende Pensionssplitting“ als eine Möglichkeit, die junge Frauen bereits andenken sollen. Landesbäuerin LAbg. Annemarie Brunner hat einen unternehmerischen Bäuerinnentreff ins Leben gerufen, da 20% der jungen Bäuerinnen nicht aus bäuerlichen Familien, aber auch jene jungen Frauen auf den Höfen, die aus bäuerlichen Familien kommen, haben andere Berufe erlernt. „Frauen sollen auf ihren Höfen nicht nur mitarbeiten, sondern auch mitgestalten können“ ist Anliegen der Landesbäuerin Annemarie Brunner. Sie ist stolz auf das gut funktionierende Netzwerk der 30.000 Bäuerinnen im Bauernbund OÖ.

„Die weibliche Berufswahl braucht mehr Entscheidungen für technische und zukunftsorientierte Berufe“, dafür plädieren Rabmer-Koller und Haberlander. Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, stellvertretende Vorstandsdirektorin der RLB OÖ zur Situation der Frauen: „Wir sollten uns nicht zwischen Haus- und Karrierefrau polarisieren lassen. Jede Tätigkeit verdient Respekt und Wertschätzung!“ Sie belegt, dass mit familienfördernden Maßnahmen, wie sie in der RLB durchgeführt werden vor allem den Frauen gut tun.

Besuch der ÖVP Frauen Pregarten im ARS Electronica!

Ella Seyer (Mitte), NR LL Claudia Durchschlag und LGF Eva Maria Gattringer (rechts) mit den erfolgreichen Pregartner ÖVP Frauen.

Die Landesleitung der ÖVP Frauen OÖ lud anlässlich der Feier zum 30 jährigen Bestehen der Ortsgruppe Frau Ella Seyr und ihre engsten Mitarbeiterinnen zu einem Nachmittag in Linz ein.

NR LL Claudia Durchschlag und LGF Eva Maria Gattringer dankte für die gute Zusammenarbeit und die erfolgreiche Arbeit der ÖVP Frauen in Pregarten.

Presseaussendungen - Pressekonferenzen

Blühendes Land ist Leistung der Frauen

Beitrag der Frauen zu blühenden Gärten, Boden- und Klimaschutz ist volkswirtschaftlich unbezahlbar

Am 28. und 29. August 2007 können ÖVP Frauen mit besonderer Ermäßigung die OÖ Landesgartenschau in Vöcklabruck besuchen. „Vor allem für Frauen, die mit großem Interesse, Wissen, Fleiß und Liebe ihre Gärten pflegen gilt diese Einladung. Sie leisten damit sowohl für die BewohnerInnen als auch BesucherInnen der Städte und Gemeinden unbezahlbare Arbeit“ freut sich NR Claudia Durchschlag als Chefin der ÖVP Frauen OÖ über dieses Besuchsangebot. „Viele der Frauen betreiben die Garten- und Hausblumenpflege intensiver als ein Hobby und bringen damit ehrenamtliche Leistungen ein, die kaum in Zahlen genannt oder gar berechnet werden können“ unterstützt die LGF der ÖVP Frauen, Eva Maria Gattringer.

Fruchtbarer Boden ist ein begrenztes Gut. Vor allem Bäuerinnen und Hausgärtnerinnen tragen wesentlich zur Verbesserung des Umgangs mit der Ressource Boden bei. Der Zugriff auf die Erde unter unseren Füßen im Einklang mit der Natur erfolgt bewusst, da Grund und Boden nicht vermehrbar sind. „Ein schöner Garten, gepflegte Anlagen und Balkone geben den Menschen ein Gefühl von Zufriedenheit und Sicherheit, das leisten vor allem die Frauen“ ist Durchschlag überzeugt. Gesunder Boden ist die Grundlage für erfolgreiche gärtnerische Arbeit. „Der schwarzen Erde eine bunte Vielfalt zu entlocken ist ein bisschen wie Zaubern“ weiß Durchschlag aus eigener Erfahrung.

Der 1. österreichische Bodenlehrpfad bei der Landesgartenschau in Vöcklabruck bündelt auf spannende und spielerische Art das Wissen und die Erkenntnisse der Beratungs- und Vortragstätigkeiten zum Thema Boden. „Dieser Tag soll den Frauen auch die Chancen geben sich über wichtige Anliegen wie Bodenschutz zu informieren. Durch Bewusstseinsbildung werden die Möglichkeiten für Bodenschutz im eigenen Bereich mit konkreten Handlungsoptionen, z.B. im Hausgarten verstärkt“ sieht Durchschlag als weiteres Angebot an die BesucherInnen. Ein falsch betriebener Hauskomposter ist ungefähr so klimaschädlich wie ein Auto auf 350 Fahrtkilometern. Durch richtiges Kompostieren der biogenen Abfälle könnten in Oberösterreich pro Jahr so viel Methan und Lachgas vermieden werden, das umgerechnet bis zu 40.000 Tonnen CO2 entspricht.

Die ÖVP- Frauen OÖ sind überzeugt von der Bedeutung des Bodens als wertvollen Beitrag zur Lebensqualität und zum Klimaschutz, aber auch zum Wohlfühlen in unserem Land. Sie freuen sich auf informative und interessante Besuche bei der Landesgartenschau am 28. und 29. August 2007. Alle InteressentInnen und Kurzentschlossenen sind herzlich eingeladen.

Presseunterlagen

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Aktuelles von der ÖVP Frauen Bundesleitung aus Wien

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