OÖVP Frauen fordern Ausbau des öffentlichen Verkehrs

ÖBB soll Haupt-und Nebenbahnen in OÖ erhalten

Landesleiterin Mag. Doris Schulz

GPO Vbgm. Sigrid Grubmair

von links: BezL. Cornelia Pöttinger, LL Mag. Doris Schulz, Bgm. Leopold Bimminger und GPO Vbgm. Sigrid Grubmaier mit UnterstützerInnen

Frauen sind immer noch in zweifacher Hinsicht benachteiligt. Sie verdienen mit ihren Teilzeitjobs weniger, haben aber den gleichen Pendleraufwand, was einen höheren Kostenaufwand bedeutet.  Das öffentliche Pendeln ist Frauensache, oft auch aus Kostengründen. Das wissen nicht nur die Betroffenen, auch die Experten. Ebenso ist belegbar, dass das Mobilitätsverhalten von Frauen klimafreundlicher ist, als das der Männer, weil sie viel häufiger die öffentlichen Verkehrsverbindungen nutzen. Nur was tun, wenn keine öffentlichen Verbindungen da sind oder bestehende aus Kostengründen eingestellt werden?

Die OÖVP Frauen nehmen das nicht hin und setzen ein Zeichen ihrer Forderungen an den Erhalt der Almtalbahn und den Bahnanschluss ab der Stadt Wels. 

Rettet die Almtalbahn – Initiative und Unterschriftenaktion von Sigrid Grubmair, Pettenbach

Bereits in den Jahren 2000 und 2014 wurden in Gemeinderatssitzungen von Pettenbach Resolutionen betreffend die Aufrechterhaltung der Almtalbahn beschlossen. Leider versäumte aber die ÖBB diese Strecke zu attraktivieren. „Gerade im ländlichen Raum ist die Zugverbindung für Schüler, Lehrlinge, Pendler und auch für touristische Zwecke wichtig. Daher habe ich die Initiative zum Erhalt dieser wichtigen Anschlussverbindung im Almtal, auch über die Facebookseite „Rettet die Almtalbahn“ gestartet.“, so Sigrid Grubmair.

Internationale Anbindung der Stadt Wels

Die ÖBB dürfen den Verkehrsknotenpunkt Wels nicht weiter abwerten. Landesleiterin der OÖVP Frauen, Doris Schulz kämpft seit Jahren: „Wels ist internationaler Messestandort, Heimat erfolgreicher Unternehmen und einer großen, angesehenen Fachhochschule. Das Einzugsgebiet umfasst rund 200.000 Menschen. Wels von schnellen Bahn - Verbindungen abzuschneiden bedeutet, Wels als Standort zu schädigen“.

Die Welserin, Doris Schulz, ist mit der Forderung nach einem Parkhaus vor mehr als 15 Jahren in die Politik eingestiegen: „Wels wird seit Jahren links liegen gelassen, die Züge mit Halt in Wels werden reduziert, das notwendige Parkhaus wird nun endlich gebaut, Information rund um den Pendlerparkplatz fehlen und die echten Railjets müssen wiedererhalten – die Liste der Versäumnisse der ÖBB ist lang – die steuerzahlenden Welserinnen und Welser haben Besseres verdient!“

Grubmair und Schulz sind überzeugt: „Es braucht attraktive Zubringersysteme zu den Zentren des öffentlichen Personennahverkehrs und auch verstärkt Querverbindungen für eine verbesserte Erreichbarkeit der regionalen Zentren.“

Aktuelles von der ÖVP Frauen Bundesleitung aus Wien

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