OÖVP Frauen Landesleiterin Doris Schulz: „Frauen arbeiten 80 Tage gratis in diesem Jahr“ Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – noch immer keine Gleichberechtigung bei der Bezahlung

„Ab 13. Oktober arbeiten statistisch gesehen die Frauen in Österreich gratis – die unbezahlte Arbeit in der Familie, in der Pflege und im Ehrenamt noch gar nicht mitgerechnet.“ stellt Landesleiterin der OÖVP Frauen Doris Schulz fest. Wie die neuesten Zahlen belegen, sind vollbeschäftigte Frauen beim jährlichen Einkommen österreichweit gegenüber den Männern um 21,7 % im Nachteil, das heißt sie arbeiten ab 13.10. genau 80 Tage gratis.

Unterschied in OÖ noch höher!

In Oberösterreich sind es gar 26,1 % Nachteil, bereits am 27.9. haben Männer jenes Einkommen erreicht, wofür Frauen noch bis Jahresende arbeiten müssen (96 Tage).

Für die Einkommensunterschiede gibt es verschiedene Ursachen, wie zB. Teilzeitarbeit, Alter, Ausbildung, Berufswahl und Berufserfahrung, Unternehmensgröße sowie Regionsunterschiede. Der oben erwähnte Unterschied berechnet sich aber lediglich für Vollzeitbeschäftigte, bei Teilzeitbeschäftigten würde dieser noch viel deutlicher ausfallen.

Schulz: „Frauen sind besser qualifiziert als Männer, dennoch sind ihre beruflichen Perspektiven noch schlechter und sie verdienen weniger. Es braucht Maßnahmen wie den die volle Anrechnung von Karenzzeiten in Gehalts- und Lohntafeln, vermehrt Weiterbildungsangebote für Frauen und weiterhin Aufklärung für Mädchen bei der Berufswahl.“

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