Die eigene Gesundheit beginnt mit Aufmerksamkeit. Wer seinen Körper gut kennt, kann Veränderungen leichter wahrnehmen. Gerade bei der Brust lohnt es sich deshalb, regelmäßig hinzuschauen und sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen.
Brüste können sich im Laufe des Lebens verändern – etwa durch den Zyklus, hormonelle Veränderungen, Schwangerschaft oder das Alter. Viele Veränderungen sind völlig harmlos. Trotzdem ist es wichtig, neue oder ungewöhnliche Veränderungen ernst zu nehmen und bei Bedarf ärztlich abklären zu lassen.
1. Schau hin
Stell dich vor einen Spiegel und betrachte beide Brüste in Ruhe. Achte darauf, ob dir etwas auffällt oder sich im Vergleich zu sonst verändert hat.
Zum Beispiel:
- eine Veränderung von Form oder Größe
- Veränderungen an der Haut oder Oberfläche
- Veränderungen der Brustwarzen
- Einziehungen oder Dellen
- Rötungen oder andere Auffälligkeiten
2. Taste deine Brust ab
Taste deine Brust regelmäßig mit den Fingerkuppen systematisch ab. Nimm dir dafür Zeit und beziehe auch die Bereiche bis zum Schlüsselbein, an der Außenseite der Brust und Richtung Achselhöhle mit ein.
Dabei geht es vor allem darum, deine Brust gut kennenzulernen. So kannst du leichter feststellen, wenn sich etwas verändert.
3. Achte auf Veränderungen
Besonders aufmerksam solltest du bei einem neu aufgetretenen Knoten oder einer Verhärtung, Veränderungen der Haut, einer Einziehung der Brustwarze oder ungewöhnlicher Flüssigkeit bzw. Blut aus der Brustwarze sein. Auch neu auftretende Schmerzen oder ein ungewohntes Spannungsgefühl sollten beobachtet werden.
Wichtig: Eine Veränderung bedeutet nicht automatisch Brustkrebs. Viele Veränderungen haben harmlose Ursachen. Wenn dir jedoch etwas neu oder ungewöhnlich vorkommt, solltest du es ärztlich abklären lassen.
Brustbewusstsein ist ein wichtiger Schritt
Regelmäßiges Hinschauen und Abtasten hilft dir, deinen Körper bewusst wahrzunehmen. Es ersetzt jedoch keine ärztliche Untersuchung und keine Brustkrebs-Früherkennung.
Nimm dir Zeit für dich. Schau hin. Taste ab. Achte auf dich.
Denn du kennst deinen Körper am besten.

