Sicher im Freibad

Sicherheit für Frauen und Mädchen ist nicht verhandelbar – auch nicht im Freibad. PUNKT! Mit der gestrigen Resolution im oberösterreichischen Landtag wurde ein weiterer Schritt gesetzt, der diese Botschaft unterstreicht.

Für sichere Schwimmbäder

Das Betretungsverbot für verurteilte Sexualstraftäter in Freibäder muss endlich umgesetzt werden. 

Freibäder müssen sichere Orte für Familien, Frauen und Kinder bleiben. „Bäder sollen Orte der Erholung und Entspannung oder des Sports sein und keine Orte, an denen sich Frauen und Mädchen unsicher fühlen", betont Landesobfrau Cornelia Pöttinger. „Sicherheit ist eine der zentralen Säulen unseres Leitantrags „Sicher. Sichtbar. Selbstbestimmt."

Das Innenministerium hat dafür bereits einen Vorschlag erarbeitet, der das derzeit eng gefasste Wegweisungsrecht der Polizei um ein im Einzelfall zulässiges Wiederbetretungsverbot erweitern würde. Die Bundesregierung ist auffordert, diesen Vorschlag rasch umzusetzen oder alternativ eine praxistaugliche und datenschutzkonforme Alternative vorzulegen. 

„Es braucht rasch eine praktikable Handhabe gegen Grenzüberschreitungen und Belästigungen. Frauen und Mädchen müssen in unseren Schwimmbädern bestmöglich vor Übergriffen geschützt sein", so Klubobfrau Margit Angerlehner.