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Equal Pay Day macht strukturelle Ungleichheiten sichtbar

|   Eferding

Am 28. Februar ist in OÖ Equal Pay Day, er zeigt, wie lange Frauen im Vergleich zu Männern unbezahlt arbeiten. Österreichweit ist es der 11.Februar. Verglichen werden die Einkommen in Vollzeit. Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen und die hohe Teilzeitquote bei Frauen führen langfristig zusätzlich zu einer noch deutlich größeren Einkommens- und Pensionslücke. Unbezahlte Pflege- und Betreuungsarbeit „Care-Arbeit“, die überwiegend von Frauen geleistet wird, bleibt bislang kaum berücksichtigt – obwohl sie eine tragende gesellschaftliche Funktion erfüllt.

„Es ist unsere klare politische Verantwortung, die strukturellen Benachteiligungen von Frauen nicht nur aufzuzeigen, sondern konsequent zu beseitigen," betonen die Bezirksobfrauen der Frauen in der OÖVP Andrea Leutgöb-Ozlberger, Bezirk Eferding und Cornelia Schönbauer, Bezirk Grieskirchen. „Wir Frauen in der OÖVP setzen uns mit Nachdruck für faire Löhne, echte Einkommenstransparenz und bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Dazu zählen, automatische und vollständige Anrechnung von 4 Jahren Kindererziehungszeiten pro Kind, faire Absicherung pflegender Angehöriger und das automatische Pensionssplitting zwischen den Eltern, damit Pensionsansprüche fair verteilt werden und Care-Arbeit nicht zur Altersarmut führt.“ Bis zur Einführung eines automatischen Pensionssplittings liegt es in der Eigenverantwortung der Paare, einen gerechten finanziellen Ausgleich durch das freiwillige Pensionssplitting zu schaffen und sich rechtzeitig beim zuständigen Pensionsversicherungsträger zu diesem Thema zu informieren.

Als wichtige Maßnahmen zur Verringerung der Einkommensschere fordern die beiden:
o leistungsgerechte Entlohnung in allen Branchen, unter anderem durch mehr Einkommenstransparenz
o weitere Aufwertung und fairere Entlohnung in Branchen, in denen vorwiegend Frauen arbeiten
o Erleichterungen für Frauen, um von Teilzeit- in Vollzeitjobs zu wechseln
o Attraktivierung der oftmals besser bezahlten, technischen Berufe für Frauen, auch durch kontinuierliche Verbesserung von Berufs- und Studienberatung
o bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den weiteren Ausbau einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung
o Vorantreiben der Digitalisierung im ländlichen Raum zur Ermöglichung von Homeoffice- Arbeitsplätzen
o Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs für eine leichter zugängliche Mobilität.

"Gleichstellung darf kein Schlagwort bleiben – sie muss im Alltag der Frauen in Oberösterreich spürbar werden. Frauen in Oberösterreich haben das Recht auf faire Bezahlung und faire Pensionen“, sind sich die Bezirksobfrauen der Frauen in der OÖVP Cornelia Schönbauer und Andrea Leutgöb-Ozlberger einig.
 

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