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Es gibt eine Impfung gegen Krebs – nutzen wir sie auch!

|   Presse

Utl.: Jährlich sterben bis zu 150 Frauen in Österreich an Gebärmutterhalskrebs – die HPV-Impfung schützt Frauen und Männer

„Gebärmutterhalskrebs ist im Gegensatz zu den meisten anderen Krebsarten vermeidbar. Eine rechtzeitige Impfung gegen das Humane Papillomavirus (HPV) in Verbindung mit regelmäßigen Untersuchungen ist die beste Möglichkeit, um Frauen vor dieser furchtbaren Krankheit zu schützen“, so ÖVP Frauen-Chefin Juliane Bogner-Strauß anlässlich des Aktionstages für Frauengesundheit. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass die HPV-Impfung bereits vor fünf Jahren in den österreichischen Impfplan aufgenommen wurde, die Durchimpfungsrate aber trotzdem nur bei 30 Prozent liegt. „Leider wird die HPV-Impfung immer noch zu wenig genutzt, daher müssen wir mehr Bewusstsein schaffen und sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche besser informieren.“, so Landesleiterin Doris Schulz „In Oberösterreich gibt es seit letztem Herbst eine Schulinformationskampagne zur kostenlosen HPV-Impfung im Rahmen des Schulimpfprogrammes, um die Kinder frühzeitig zu schützen. Mit der „Petrol Ribbon Aktion“ soll die „Impfung gegen Krebs“ wieder mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.“

Der beste Zeitpunkt, sich impfen zu lassen, ist vor der Aufnahme der ersten sexuellen Kontakte. In Österreich ist die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von neun bis elf Jahren kostenlos, von zwölf bis vierzehn Jahren zu einem vergünstigten Selbstkostenpreis möglich. Fakt ist, dass Humane Papillomaviren für 99 Prozent aller Tumore am Gebärmutterhals verantwortlich sind und dass jährlich bis zu 150 Frauen in Österreich an dieser Krebsart sterben, etwa 6.500 müssen aufgrund einer Krebsvorstufe operiert werden. „Dank der HPV-Impfung  könnte ein Großteil der dieser Erkrankungen verhindert werden. Wir brauchen eine frühzeitige Sensibilisierung und mehr Aufklärung, denn nur bei einer höheren Durchimpfungsrate besteht die Chance, dass wir den Gebärmutterhalskrebs tatsächlich besiegen können“, betont Bogner-Strauß abschließend.

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Lgf. Sabine Schardtmüller und LL BR Mag. Doris Schulz