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Gleichstellung noch nicht erreicht – Weltfrauentag wird zu „Wählt-Frauen-Tag“

|   Presse

Utl. OÖVP Frauen Landesleiterin Doris Schulz nicht zufrieden und legt Schwerpunkt auf Stärkung der Frauen!

Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März 2019 zieht Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz Bilanz. Nach 100 Jahren Frauenwahlrecht wurde schon Vieles erreicht, doch Frauen sind immer noch ein Stück weit von der Gleichstellung gegenüber Männern entfernt.

„Die Situation der Frauen ist noch nicht zufriedenstellend. Ich sehe es als wichtigste Aufgabe an, Frauen in allen Lebenslagen zu stärken. Wenn es um alltägliche Aufgaben, berufliche Herausforderungen wie beispielsweise gleicher Lohn für gleiche Arbeit geht, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen oder, dass mehr Frauen ein politisches Amt übernehmen.“, so Schulz.

Es braucht Frauen im politischen Meinungsprozess, in Mandaten und in Funktionen. Frauen sind mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung, aber im besten Fall zu einem Drittel in der Politik abgebildet. „Die Mitgestaltung von Frauenhänden gerade im ländlichen Raum ist ein Muss, denn fühlen sich Frauen nicht wohl, gehen sie und gehen die Frauen, dann stirbt das Land. Darum ist ein besonderes Hinschauen auf die Bedürfnisse der Frauen für die Zukunft unserer Regionen wichtig“, so Schulz.

Es ist erfreulich, dass die Anzahl der weiblichen Lehrlinge leicht steigend ist (8% in 2018, dafür sind Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert.

Das „Pensionssplitting“  wurde in OÖ erst 107 Mal in Anspruch genommen (2010-2017). Ein automatisiertes Pensionssplitting, wie es Frauenministerin Bogner-Strauß vorhat, wäre sinnvoll und würde für mehr Gleichstellung und zur Vermeidung von Altersarmut von Frauen sorgen.

Wie sehr Stärkung und Empowerment unter Frauen wirkt, ist bei den aktuell heuer stattfindenden Wahlen in OÖ zu sehen. Zwei OÖVP Frauen sind an erster Stelle bei entscheidenden Wahlen. Cornelia Pöttinger führt das Team ÖAAB-FCG – Liste 2 bei der Arbeiterkammerwahl im März an, und Angelika Winzig ist Spitzenkandidatin bei der EU-Wahl im Mai.

Nach 100 Jahren muss uns bewusst sein, dass Frauen auch Frauen wählen, denn dann gewinnen alle Frauen! Jetzt ist Gelegenheit dazu, beide Kandidatinnen, Cornelia Pöttinger und Angelika Winzig, sind die beste Wahl und deshalb mein Appell: Frauen wählt Frauen!

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Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz