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Langjährige Forderung der ÖVP Frauen endlich am Weg zur Umsetzung!

|   Presse

Utl. Schließen der Lohnschere zwischen Männern und Frauen damit ein Stück weit vollzogen

Gestern wurde im Nationalrat der Entschließungsantrag zur Anrechnung von 24 Monaten Karenzzeit in allen Kollektivverträgen eingebracht. Derzeit ist die Anrechnung der Karenzzeit nur in 145 von 859 bestehenden Kollektivverträgen vorgesehen. Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz freut sich, dass die Weichen für die Anrechnung von Karenzzeiten gestellt sind: „Endlich sind wir der Umsetzung unserer langjährigen Forderung einen Schritt näher gekommen. Ziel ist das Schließen der Gehalts- und Pensionsschere. Karenzzeiten wirken sich oftmals nachteilig auf das Einkommen von Frauen aus und damit auch auf die Pension.“

Nach dem gestrigen Beschluss im Nationalrat sind nun die Sozialpartner am Zug, die für die Gestaltung der Kollektivverträge verantwortlich sind. „Durch die Initiative der Regierungsparteien wird die Lohnschere zwischen Männern und Frauen ein großen Stück weit geschlossen. Vorwiegend Frauen nehmen die Karenzzeit für die Familie in Anspruch. Durch die neue Regelung wird die Zeit der Karenzzeit von max. 24 Monaten kein Hindernis bei Gehaltsvorrückungen mehr sein. Damit wird eine weitere Diskriminierung und Ungerechtigkeit ein für alle Mal aus der Welt geschaffen. Ich hoffe auf die Weitsicht der Sozialpartner, dass diese im Sinne der Gerechtigkeit notwendige Anpassung bereits bei der diesjährigen Herbstlohnrunde durchgeführt wird.“, stellt Schulz fest.

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