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OÖVP Frauen zum Equal Pay Day: Schließen der Einkommenslücke wird endlich in Angriff genommen

Utl.: Regierungsprogramm enthält zahlreiche Verbesserungen für Frauen – langjährige Forderungen der ÖVP Frauen werden umgesetzt!

„Das Schließen der Einkommenslücke ist in den vergangenen Jahren leider nur sehr langsam vorangegangen – Österreich zählt im Vergleich zu den anderen EU-Mitgliedstaaten nach wie vor zu jenen Ländern mit den größten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschieden. Umso erfreulicher ist es, dass das neue Regierungsprogramm zahlreiche Verbesserungen für Frauen enthält“ ,so ÖVP Frauen Bundesleiterin Dorothea Schittenhelm. Insbesondere ist das Vorhaben zu begrüßen, einen bundesweit einheitlichen Einkommensbericht zu schaffen. „Bisher hatten wir das Problem, dass die Höhe des geschlechtsspezifischen Einkommensunterschieds je nach verwendeter Messmethode, Datenlage und Modell variiert hat. Dadurch war es sehr schwierig, die gesetzten Maßnahmen auf ihre tatsächliche Wirkung hin zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dieses Problem wird jetzt endlich gelöst“, ergänzt OÖ-Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz.

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Beseitigung von Einkommensunterschieden, ist die geplante Abschaffung von Diskriminierungen in allen Kollektivverträgen. „Wir ÖVP Frauen fordern seit Jahren, dass die Karenzzeiten bei den Gehaltsvorrückungen besser berücksichtigt werden. Frauen darf kein finanzieller Nachteil daraus entstehen, wenn sie sich dazu entscheiden, Kinder zu haben. Nicht während ihrer Erwerbstätigkeit und auch nicht in der Pension“, so die ÖVP Frauen weiter. „Daher werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass vier Jahre pro Kind für die Pension angerechnet werden, und zwar unabhängig vom Abstand der Geburten. Genauso werden wir uns weiterhin für ein verpflichtendes Pensionssplitting einsetzen. Denn die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass die Aufklärung über das Pensionssplitting nicht ausreicht, um die Zahl der Anträge in dem Maße zu erhöhen, das notwendig wäre, um Frauen im Alter sozial abzusichern, damit ihnen die Altersarmut erspart bleibt“, so Schittenhelm und Schulz abschließend.

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