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Pflege ist weiblich. Gesellschaftliche Mehrleistung der pflegenden Angehörigen braucht Unterstützung!

|   Presse

Rund 73% der pflegenden Angehörigen sind Frauen, in der stationären Betreuung sind ca. 63% Frauen tätig. Die im Auftrag des Sozialministerium nun aktuell veröffentlichte Studie zeigt deutlich die Ist-Situation auf.

„Betreuung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen zuhause betrifft immer die ganze Familie, die Hauptlast schultert die Frau. Ohne dieser gesellschaftliche Mehrleistung der Frauen ist es nicht möglich, die Gesellschaft aufrecht zu halten. Wir fordern daher mit Nachdruck die Pflegeleistung auf die Pension anzurechnen. Ähnlich wie bei den Kindererziehungszeiten muss es eine Anrechnung der Pflegezeit auf die Pension geben", so Doris Schulz, Landesleiterin OÖVP Frauen.

Die Aufgabe in der Politik muss es sein, Begeisterung für den Pflegeberuf zu entfachen, Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten, pflegende Angehörige zu unterstützen und ausreichend Angebote in der Pflege sicher zu stellen. Die OÖVP Frauen erneuern ihre Forderung: Berufszufriedenheit in der Pflege muss wesentlich verstärkt werden, um Pflegeberufe attraktiv zu gestalten.

Bereits in unserer Aussendung vom letzten Mai haben wir daraufhingewiesen, dass es mehr Wertschätzung der großen Gruppe der pflegenden Angehörigen braucht, sowie Zusatzangebote wie Notfalldienste, Schulungen und Weiterbidlung, die den betroffenen Familienmitgliedern Kompetenz und Sicherheit geben. Dazu ist auch ein finanzieller Anreiz notwendig, ein besseres Image und technische Hilfsmittel, um diese Dienstleistung von Mensch zu Mensch optimal auszuführen. Dies alles bestätigt die nun veröffentliche aktuelle Studie des Sozialministeriums. ", betont Schulz, die dazu sehr viele Gespräche mit Frauen geführt hat.

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