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Spielsucht zerstört Leben unschuldiger Kinder und Frauen. Novelle des Glücksspielgesetzes mit Verschärfung überfällig.

|   Presse

Utl. Landesleiterin der OÖVP Frauen fordert rasch die Novelle des Glückspielgesetzes

Seit 2011 gilt das kleine Glückspiel als erlaubt. Doch die dafür erforderliche Lizenz, die mit einem Spielerschutz verbunden ist, besitzen nur die Hälfte der Lokale mit Spielautomaten. Das Geschäft mit illegalen Automaten rechnet sich leider und die entstandenen Verwaltungsstrafen werden mangels rechtlicher Möglichkeiten oftmals nicht bezahlt.

„Mir geht es um die Unschuldigen, wie Frauen und Kinder, die durch die Spielsucht eines Angehörigen massiv leiden müssen. Deren Leben und Existenzen wird auf brutale Art und Weise zerstört.“, so Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz. 

Ein rasches Handeln im Kampf gegen die Glückspielmafia mit der Novelle des Glückspielgesetzes, ist dringend notwendig. „Als Welserin – die Stadt Wels gilt als einer der Hotspots des illegalen Glückspiels – sehe ich wie Existenzen von Menschen zerstört werden. Mithineingerissen werden Frauen und Kinder, die die Schuldenlast nicht tragen können. Es genügt nicht, wenn in Razzien tausende Spielautomaten beschlagnahmt oder Spielstätten geschlossen werden, ein paar Tage später ist alles wieder beim Alten, was Polizei und Landeskriminalamt bestätigen. Als Bundesrätin werde ich weiterhin an diesem Thema dranbleiben und mich für eine Beweislastumkehr einsetzen, sodass künftig Lokalbetreiber nachweisen müssen, kein illegales Glücksspiel zu betreiben. Ich unterstütze LH Stelzer’s Forderung an die Bundesregierung, endlich für ein schärferes Gesetz und volle Härte gegen die Glücksspiel-Mafia zu sorgen. Die derzeitige Rechtslage ist untragbar und unhaltbar.“, so Schulz kämpferisch.

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Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz Fotocredit: OÖVP