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Volle Unterstützung der OÖVP Frauen für das Vorhaben von Klubobmann August Wöginger

|   Presse

Utl: Volle Anrechnung der Karenzzeit in allen Berufen und Kollektivverträgen bei Gehaltserhöhungen – Gehaltsschere Mann – Frau weiter schließen

Das Schließen der Gehaltsschere von Männern und Frauen ist seit langem, vorrangiges Bemühen der ÖVP Frauen. Immer noch verdienen Frauen durchschnittlich 20% weniger als Männer. Die Übernahme von Betreuungspflichten, von Kindererziehung bis zu Pflegeleistungen, die vorrangig von Frauen getätigt werden, führt zusätzlich dazu, dass Frauen im Berufsleben stark benachteiligt sind.

In allen Berufen und in allen Kollektivverträgen braucht es daher die Berücksichtigung der Karenzzeiten von bis zu 24 Monaten bei Gehaltsvorrückungen, was bisher nur bei ca. 1/3 der Branchen so ist. Das führt derzeit zur finanziellen Schlechterstellung der Karenzbezieherinnen und Karenzbezieher, zu Einkommensunterschieden und letztendlich auch zu Nachteilen in der Pensionshöhe. Damit soll endlich Schluss sein.

„August Wöginger hat mit seinem Vorschlag im Vorfeld der Kollektivvertragsverhandlungen den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau diese Verankerung in den Kollektivverträgen braucht es, um die Gehaltsschere zwischen Mann und Frau zu schließen und Frauen die Möglichkeit von Gehaltsvorrückungen zu ermöglichen. Diese Gleichstellungsmaßnahme ist ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Familienpolitik. Die Familienzeit wird somit attraktiver für Männer und ein Teilen der Elternschaft einfacher“, so Landesleiterin BR Mag. Doris Schulz.

Frauen übernehmen in den meisten Familien die Fürsorge-, Erziehungs- und Pflegetätigkeiten in der Familie. Der gesellschaftspolitische Wert der Familienzeit ist sehr hoch. Diese Leistung soll nicht zu lebenslanger Schlechterstellung jener Personen führen, die Karenzzeiten für Kindererziehung in Anspruch nehmen. Die Anrechnung der Karenzzeit bei Gehaltsvorrückungen, die in Kollektivverträgen verankert ist, führt zum Schließen der Gehaltsschere und macht endlich Schluss mit Ungerechtigkeiten im Erwerbsleben.

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