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Wels im Fokus: Frauenpolitik mit konkretem Gestaltungsanspruch

|   Presse

Im Rahmen der Bezirksplanungsgespräche der Frauen in der OÖVP fand am 2. März 2026 ein intensiver Arbeits- und Austauschtermin in Wels statt. Im Zentrum stand die Frage, wie Frauenpolitik in der zweitgrößten Stadt Oberösterreichs mit rund 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern noch sichtbarer und wirksamer gestaltet werden kann.

Landesobfrau Cornelia Pöttinger, Stadtobfrau Birgit Ebetshuber, Landesgeschäftsführerin Elisabeth Bauer trafen sich dazu mi Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer sowie Bezirksgeschäftsführer Markus Wiesinger. Diskutiert wurden konkrete Herausforderungen für Frauen in einer urban geprägten Stadt wie Wels, von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf über Kinderbetreuung bis hin zu Sicherheit im öffentlichen Raum.

Gerade in einer Stadt mit wachsender Vielfalt, hoher Erwerbsbeteiligung und zunehmendem Betreuungsbedarf sind tragfähige Strukturen entscheidend. Frauen leisten auch in Wels einen überproportionalen Anteil an unbezahlter Sorgearbeit, arbeiten häufiger in Teilzeit und sind in politischen Führungsfunktionen weiterhin unterrepräsentiert. Hier sehen die Frauen in der OÖVP klaren Handlungsbedarf.

„Städte wie Wels sind Seismografen für gesellschaftliche Entwicklungen. Wer hier Frauen stärkt, stärkt die gesamte Stadt“, betont Landesobfrau Cornelia Pöttinger. „Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, die echte Mitgestaltung ermöglichen und Frauen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.“

Stadtobfrau Birgit Ebetshuber unterstreicht die regionale Perspektive: „Wir wissen, welche Themen Frauen in Wels konkret beschäftigen. Kinderbetreuung, flexible Arbeitsmodelle und sichere Begegnungsräume sind keine abstrakten Schlagworte, sondern tägliche Realität vieler Familien. Unser Anspruch ist es, hier praxisnahe Lösungen voranzutreiben.“

Im Gespräch wurde auch die gezielte Förderung und Vernetzung engagierter Frauen thematisiert. Ziel ist es, mehr Frauen für politische Funktionen zu gewinnen und ihre Sichtbarkeit in Entscheidungspositionen zu erhöhen. Birgit Ebetshuber wurde in diesem Zusammenhang beim Landestag am 30. April 2026 als Kandidatin für die Funktion der Landesobfrau Stellvertreterin nominiert.

Stadtrat Dr. Martin Oberndorfer hebt die konstruktive Zusammenarbeit hervor: „Eine starke Stadt braucht starke Frauen in Verantwortung. Wir unterstützen Initiativen, die Beteiligung erleichtern und politische Mitwirkung attraktiver machen.“

Das Bezirksgespräch in Wels zeigt deutlich: Frauenpolitik ist kein Randthema, sondern ein zentraler Zukunftsfaktor für die Stadtentwicklung. Die Frauen in der OÖVP setzen dabei auf Dialog, konkrete Maßnahmen und eine klare strategische Weiterentwicklung ihrer Arbeit vor Ort.

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